Der Weltverband IWF hat im vergangenen Jahr 55 Dopingsünder überführt. Das teilte der Dachverband bei seinem Kongress am Rande der Junioren-WM in Usbekistans Hauptstadt Taschkent mit.

43 der ertappten Sportler wurden bereits mit einer Sperre belegt. Die Verfahren gegen die übrigen Athleten laufen noch.

Für Christian Baumgartner, den Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG), ist die hohe Anzahl der Fälle ein Beleg dafür, dass der IWF den Anti-Doping-Kampf wie vom BVDG gewünscht vorantreibt.

"Ich habe den Eindruck, dass ein erster Schritt getan ist", sagte Baumgartner dem SID.

In Taschkent gab zudem der polnische Verband bekannt, dass die diesjährige WM (16. bis 27. Oktober) in Breslau und nicht wie ursprünglich geplant in Warschau stattfindet.

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