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Attraktiv: die deutschen Nachwuchsspiele- rinnen Katharina Böhm und Nico Rössler © intern

Bei den Ladies German Open kommt nicht nur Oliver Kahn ins Staunen: Zwei Russinnnen und die jungen Deutschen sind der Blickfang.

Von Conny Konzack

München - Der Golfsport entwickelt sich bei den Proetten immer mehr zum "Beauty-Wettbewerb".

Die HVB Ladies German Open in Gut Häusern nordwestlich von München, bei denen bis Sonntag 48 der Top 50-Spielerinnen Europas antreten, sind der beste Beweis: Wie im Tennis präsentieren sich auch beim Golfen immer mehr hübsche junge Frauen auf den Greens und Fairways - die Ära der kräftigen Mannweiber scheint vorbei.

An ihre Stelle treten attraktive Model-Typen wie die Russin Maria Verchenova, 23 94094(die Bilder), die in der Tat schon erfolgreich modelte und sich dann erst für die harte Golf-Tour entschied.

Die Olympischen Ringe als Tattoo

Oder deren Landsmännin Vera Schimanskaya, 28, die nach ihrem Olympiasieg in der Rhythmischen Sportgymnastik von Sydney 2000 zwar von 48 auf 62 Kilo zulegte, diese aber immer noch wohlproportioniert präsentiert. Ihre Markenzeichen sind die tätowierten Olympischen Ringe am Oberarm.

Die Engländerin Melissa Reid, die das Turnier mit einem Hole-in-one an Loch 4 begann, oder die Swiss Open-Gewinnerin von letzter Woche, Marianne Skarpnord (Norwegen), standen auch schon vor den Kameras von Modefotografen.

"So drücke ich meine Seele aus"

Auch die gebürtige Mauritianerin Henrietta Zuel, eine rassige Rasta-Schönheit mit aufregenden Outfits auch auf dem Golfplatz ("so drücke ich optisch meine Seele aus"), ist ein Blickfang, als habe sie uns der Augenarzt verschrieben. Und selbst die Dänin Mianne Bagger, früher ein Mann, ist eine attraktive Erscheinung.

Zur New Generation des Golfsports zählen aber auch eine Reihe deutscher Nachwuchsspielerinnen, die - wie es Turnierbotschafterin Martina Eberl auf Bayrisch ausdrückt - "allesamt so fesch sind, dass auch immer mehr Männer Freude am Damengolfen finden." (Alle Golf-News)

Auch sportlich vielversprechend

Gemeint sind die attraktiven Anja Monke (Hannover), Stephanie Kirschmayr (Bad Griesbach), Nico Rössler (Düsseldorf), Valerie Sternebeck (Rheinhessen), Katharina Schulz (Hamburg) oder Miriam Nagl (Berlin).

Alles attraktive Mädels, die auch sportlich einiges versprechen. Der deutsche Bundestrainer Markus Neumann in Gut Häusern zu Sport1.de: "Weil der Bruch vom Amateurlager zum Profisport bisher viel zu groß war, führen wir diese jungen Spielerinnen jetzt behutsam zum Berufssport. Am liebsten wäre mir, wenn man die Wörter Amateur und Profi ganz streicht, weil sie immer noch wie eine große Schwelle wirken."

Neumann kümmert sich auch bei den HVB Ladies German Open wie ein Vater um seine Mädels.

Preisgeld mau, aber die Sponsoren wachen auf

Auch Oliver Kahn, der wie Uli Hoeness, Bayern-Geschäftsführer Karl Hopfner und eine Reihe deutscher Spitzesportler und Schauspieler beim ProAm, mitspielte, hat der Reiz der Proetten entdeckt: "Ich muss zugeben, dass das Frauen-Golfen nicht nur sportlich immer attraktiver geworden ist."

Das beste Beispiel bei den German Open ist aber mit Abstand die Russin Verchenova. Die langbeinige und langhaarige Moskauerin nimmt ihren Sport absolut ernst: "Sicher ist es hart, jeden Tag früh aufzustehen und zu spielen. Aber es lohnt sich."

Im Preisgeld zahlt es sich aber noch nicht aus - die hübsche Maria kassierte dieses Saison erst 3272.50 Euro! Das Zehnfache allerdings nebenbei - als Model und Aushängeschild für Sponsoren.

Taylor fordert Aufschlag

Die Engländerin Kirsty A. Taylor, mit 15 Berufsjahren die erfahrenste Spielerin bei den Ladies German Open: "Wir Frauen müssten weitaus mehr verdienen. Wir arbeiten genauso viel wie die Männer, verdienen aber nur etwa ein Drittel. Das muss sich ändern!"

Wird es sicherlich, wenn sich die Golf-Girls weiterhin so gut verkaufen wie beim deutschen Parade-Turnier, das bei den europäischen Proetten bereits im zweiten Jahr zum besten Turnier der European Tour erkoren wurde.

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