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Bei den US Open 2008 landete Martin Kaymer am Ende auf dem geteilten 53. Rang © getty

Nach der Regen-Unterbrechung kommt Martin Kaymer aus dem Tritt und muss um den Cut bangen. Doch auch Harrington und Woods spielen schwach.

Farmingdale ? Deutschlands Golf-Hoffnung Martin Kaymer droht bei der 109. US Open in Farmingdale/Bundesstaat New York das vorzeitige Aus.

Bei den "Regenspielen" auf dem Par-70-Kurs im Bethpage State Park kam der 24-Jährige am Ende der nach einem Abbruch verschobenen Auftaktrunde mit einer 76 ins Klubhaus.

Damit fand sich der Rheinländer in den hinteren Gefilden des Leaderboards wieder und muss um den Cut nach zwei Runden bangen. (DATENCENTER: Alle Ergebnisse)

Spitzenreiter mit 64 Schlägen war der ehemalige US-Masterssieger Mike Weir aus Kanada, zwei Schläge dahinter folgte der Schwede Peter Hanson.

Rückfall nach Wiederaufnahme

Starke Regenfälle hatten für eine Verschiebung gesorgt. Zu diesem Zeitpunkt lag Martin Kaymer nach neun gespielten Löchern mit einem Schlag über Par auf dem geteilten 12. Platz.

Nach der Wiederaufnahme der Runde lief es auf dem "Schwarzen Kurs" für ihn entsprechend schlecht. Bogeys an der 10, 12 und 13 sowie ein Doppel-Bogey an der 15 warfen den Newcomer weit zurück.

Verzögertes Turnier-Ende?

Helfen könnte Martin Kaymer ein vorzeitiges Ausscheiden allerdings nur in Bezug auf seinen Start bei den am Donnerstag beginnenden BMW International Open in München.

Laut Wettervorhersagen ist kaum mit einem Turnierende am Sonntag zu rechnen. Möglicherweise wird der Sieger erst am Dienstag ermittelt.

Kaymer hat seinen Flug nach Deutschland jedoch für Montag gebucht.

Auch Woods schwach

Kaymer befand sich mit seinem Rundenergebnis in prominenter Gesellschaft. Ebenfalls sechs über Par lag nach 18 Löchern der Ire Padraig Harrington, der Gewinner der British Open und der US-PGA-Championship.

Nicht viel besser machte es auch Titelverteidiger Tiger Woods, der mit einer 74 ins Klubhaus kam. Bemerkenswert waren dabei gleich zwei Doppel-Bogeys des Weltranglistenersten an den Par-4-Löchern 5 und 15.

McDowell und Weaver vorn

Beste der 79 Spieler, die ihre Runde am frühen Freitagabend (MESZ) beendet hatten, waren der Nordire Graeme McDowell und der US-Amerikaner Drew Weaver mit jeweils 69 Schlägen.

Insgesamt sind 156 Spieler am Start. Die US Open sind mit insgesamt 7,5 Millionen Dollar dotiert, der Sieger kassiert 1,35 Millionen.

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