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Martin Kaymer war in der ersten Runde der Schwächste des deutschen Quartetts © getty

Martin Kaymer ist der Publikumsliebling in Pulheim. Doch zum Auftakt hat er im Golf-Duell der Generationen das Nachsehen.

Von Conny Konzack

Pulheim - "Kaymer-Mania" am ersten Tag der Mercedes-Benz Championships auf dem Golfplatz Gut Lärchenhof in Köln-Pulheim:

Bis zu 1000 der insgesamt 8500 Zuschauer gingen mit dem sympatischen Shootingstar der internationalen Golf-Branche, Martin Kaymer, mit.

In der Hoffnung, der 23-jährige Düsseldorfer (derzeit auf Rang 44 der Weltrangliste) holt sich am Sonntag Profi-Sieg Nr. 3 ? nach Abu Dhabi und München.

Doch der 1,90 m große Hüne kämpfte zwar - aber unglücklich. Mit 74 Schlägen kam er nur auf den 46.Platz. Kaymer hat immer noch eine theoretische Chance auf eine Ryder-Cup-Teilnahme nächste Woche in Valhalla (US-Staat Kentucky).

Vier Schläge weniger als Kaymer

Gastgeber und Altmeister Bernhard Langer, der Kaymer als seinen Nachfolger betrachtet, zeigte dem Yongster am ersten Tag, dass er mit den Besten noch voll mithalten kann und spielte mit einer 70er Runde vier Schläge weniger als Kaymer.

Langer: "Damit bin ich sehr zufrieden. Schade, dass ich noch zwei ganz kurze Putts vorbei geschoben habe. Aber insgesamt sehe ich in Martin Kaymer meinen Nachfolger."

Die anderen Deutschen Marcel Siem und Sven Strüver (Ersatz für den verletzten Alex Cejka) spielten eine Par-Runde.

Finch als Bester in Runde zwei

Bernhard Langer und sein emsiger Bruder Erwin als Turnierchef "schenken" den Profis in Pulheim übrigens den Luxus, am Freitag wie sonst üblich keinen Cut überstehen zu müssen. Alle spielen - und kassieren - weiter.

Der Sieger erhält 320 000 Euro, der Allerletzte noch 2000 Euro (Spesen).

In die zweite Runde geht der Engländer Richard Finch als Bester vor dem Franzosen Jean-Francois Lucquin (je -6 ) und dem fünf Wochen lang verletzten Ryder-Cup-Spieler Robert Karlsson (-5).

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