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Martin Kaymer gewann 2008 in Abu Dhabi seine erstes Turnier © getty

Nach siebenwöchiger Verletzungspause meldet sich Shootingstar Martin Kaymer beim Castellon Masters in Spanien eindrucksvoll zurück.

Castellon - Comeback gelungen, Turniersieg verpasst:Shootingstar Martin Kaymer hat sich bei seiner Rückkehr auf die Europa-Tour nach siebenwöchiger Zwangspause in glänzender Verfassung präsentiert, der ganz große Coup ist dem 24-Jährigen aus Mettmann aber nicht gelungen.

Kaymer belegte bei den Castellon Masters in Spanien nach einer 67er-Schlussrunde auf dem Par-71-Kurs mit 265 Schlägen den zweiten Platz gemeinsam mit dem Schweden Christian Nilsson.

Den Turniersieg sicherte sich der Schwede Michael Jonzon mit 264 Schlägen. Der Ratinger Marcel Siem kam mit 278 Schlägen auf den 48. Platz.

"Habe es genossen"

"Ich hätte nie gedacht, dass ich Runden unter 70 spiele. Ich wusste gar nicht, was ich erwarten sollte. Aber ich habe es genossen", sagte Kaymer.

Er erhielt für seinen zweiten Rang bei der mit zwei Millionen Euro dotierten Konkurrenz nördlich von Valencia ein Preisgeld von 173.710 Euro.

Damit eroberte er im "Race to Dubai" den zweiten Platz zurück. Kaymer hat 2.155.765 Millionen Euro auf dem Konto und liegt damit nur hinter dem Engländer Lee Westwood (2.241.940). Dritter in dieser Wertung ist Rory McIlroy (Nordirland/2.032.695).

Zehenbrüche bei Kart-Unfall

Kaymer, der Ende August bei einem Kart-Unfall in den USA Zehenbrüche erlitten hatte, bekam nach einem eineinhalbwöchigen Training von seinem Arzt grünes Licht für eine Rückkehr - und zeigte in Castellon prompt wieder alte Klasse.

"Vielleicht ist er jetzt ein Bionic-Man", scherzte Kaymers Mitspieler Robert Allenby (Australien) angesichts der Tatsache, dass Kaymer zur Stabilisierung seiner Zehen noch neun Monate lang Titanplatten im Fuß haben wird.

Siem hinter den Erwartungen zurück

Beim Saisonfinale, der Dubai World Championship, werden vom 19. bis 22. November insgesamt rund zehn Millionen Euro ausgeschüttet, darunter fünf Millionen an Bonuszahlungen für die besten 15 im "Race to Dubai".

Marcel Siem erfüllte die Erwartungen in Castellon nicht ganz.

Er hatte sich aber in der Vorwoche mit Platz vier in Vilamoura/Portugal die Tour-Karte für 2010 gesichert.

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