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Martin Kaymer musste zuletzt wegen einer Fußverletzung lange aussetzen © getty

Martin Kaymer startet mit einer knappen Niederlage in die Matchplay-WM in Casares, sagt aber: "Es ist noch nichts verloren."

Casares - Mit einer knappen Auftakt-Niederlage ist Golfprofi Martin Kaymer in die mit 3,25 Millionen Euro dotierte Matchplay-Weltmeisterschaft im spanischen Casares gestartet.

Der Weltranglistenelfte aus Mettmann musste sich in seinem ersten Match in der Gruppe B dem Australier Robert Allenby erst am letzten Loch (Par 3) geschlagen geben.

Während Allenby ein Birdie glückte, schaffte der 24-Jährige Deutsche nur das Par.

Martin Kaymer trifft im südspanischen Casares ebenfalls noch am Donnerstag in seinem zweiten Spiel auf den Engländer Oliver Wilson.

Letzter Gegner der Gruppenphase ist am Freitag der Spanier Sergio Garcia, der sich Wilson ebenfalls am letzten Loch geschlagen geben musste.

Saisonfinale im Blick

"Es ist noch nichts verloren. Ich habe nur knapp verloren. Jetzt muss ich die beiden restlichen Partien allerdings gewinnen", sagte Martin Kaymer, der mit einem Sieg in Casares im "Race to Dubai" Platz eins vom Engländer Lee Westwood erobern würde.

Damit hätte er beim Saisonfinale, der Dubai World Championship, die große Chance, sich bis zu knapp drei Millionen Euro an Preis- und Bonusgeldern zu sichern.

Taktik auf dem Prüfstand

Für die beiden Partien gegen Oliver Wilson und Sergio Garcia wollte Martin Kaymer seine Taktik ändern.

"Ich muss mein Spiel vielleicht etwas an das Format Matchplay anpassen und auf jeden Fall aggressiver spielen", erklärte die deutsche Nummer eins, "golftechnisch macht sich die lange Spielpause derzeit nicht bemerkbar - daran hat es sicherlich nicht gelegen heute morgen."

WM in neuem Format

Die Matchplay-Weltmeisterschaft, die zuvor seit 1981 im englischen Wentworth gespielt wurde, wird in Casares in einem neuen Format ausgetragen.

Die vier Gruppensieger erreichen das Halbfinale, das am Samstag wie auch das Finale am Sonntag über 36 Löcher ausgespielt wird.

Der Sieger kassiert einen Scheck über 750..000 Euro. Der Gruppenzweite erhält 150.000, der Dritte 130.000 und der Letzte noch 120.000 Euro.

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