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Tiger Woods verkündete Anfang Dezember eine Auszeit vom Golfen zu nehmen © getty

US-Telefongigant AT beendet aufgrund der Turbulenzen im Privatleben des Superstars sein Sponsoring mit Tiger Woods.

New York - Für Golf-Superstar Tiger Woods ist 2009 mit einem neuerlichen Nackenschlag zu Ende gegangen.

Wegen der schlagzeilenträchtigen Turbulenzen im Privatleben des Weltranglistenersten beendete der US-Telefonriese AT sein Sponsoring mit dem Sportler.

Vor dem Kommunikationsunternehmen hatte bereits der Technologie-Konzern Accenture die Zusammenarbeit mit Woods, der im Dezember mehrere Affären zugegeben hatte und deswegen die Scheidung von seiner Frau Elin Nordegren fürchten muss, aufgekündigt.

Knappe Mitteilung

AT zog in wenigen Worten einen Schlussstrich unter die erst im vergangenen Februar geschlossene Vereinbarung mit Woods.

"Wir beenden unsere Sponsoring-Partnerschaft mit Tiger Woods und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute", hieß es in einer Mitteilung des Konzerns.

Finanzielle Details der bisherigen Partnerschaft zwischen Woods und dem Telefon-Giganten sind nicht bekannt.

Woods trug das Logo des Unternehmens auf seinen Golf-Taschen, während der Konzern die Benefiz-Konzerte für die Woods-Stiftung finanzierte.

Kampagnen liegen auf Eis

Zumindest auf Distanz zu Woods waren zuvor schon zwei weitere Partner gegangen.

Sowohl der Uhrenhersteller TAG Heuer als auch der Rasierklingen-Riese Gillette aus dem Procter legten ihre Kampagnen mit dem Weltranglistenersten, der bis zu den Enthüllungen über sein Privatleben als nahezu idealer Werbeträger gegolten hatte, mit Hinweis auf die von Woods selbst angekündigte Turnierpause bis auf Weiteres auf Eis.

Andererseits erhielt Woods von weiteren wichtigen Sponsoren wie dem US-Sportartikelhersteller Nike uneingeschränkte Rückendeckung.

Verluste in Milliardenhöhe

Für die Sponsoren des "Tigers" ist die Überprüfung ihrer Verbindungen zum Golf-Star weitaus mehr als eine Imagefrage.

Der Studie von zwei US-Wirtschaftswissenschaftlern zufolge sollen die börsennotierten Woods-Partner an der Wall Street durch die Sexaffären ihres Werbepartners bis zu zwölf Milliarden Dollar an Wert verloren haben.

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