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Martin Kaymer gelang im Jahr 2008 der Durchbruch auf der Tour © getty

Martin Kaymer landet durch verbessertes Kurzspiel auf Rang sechs. Allerdings muss er demnächst für einige Wochen paussieren.

Doral/Florida - Mit einem "heißen Putter" hat sich der deutsche Golfstar Martin Kaymer bei der World Golf Championship in Doral/Florida auf Rang sechs vorgearbeitet und damit seine Chance auf den ersten US-Tour-Sieg gewahrt.

Der 25-Jährige aus Mettmann benötigte auf seiner 66er-Runde insgesamt nur 22 Putts, obwohl ihm auf dem 17. Grün sogar ein Drei-Putt unterlief.

Für den Rheinländer zahlten sich damit die Sonderschichten aus.

In den vergangenen Wochen verbrachte er im Schnitt täglich zwei Stunden auf dem Putting Green, um sein kurzes Spiel zu verbessern.

"Alles hat geklappt"

"Das war heute einer jener Tage, an denen alles funktioniert", sagte Martin Kaymer, der in seiner noch jungen Profikarriere bereits fünf Turniere auf der Europa-Tour gewonnen hat.

In dieser Form zählt er zu den sicheren Kandidaten für einen Platz im europäischen Ryder-Cup-Team beim Duell Ende September in Wales gegen Titelverteidiger USA.

Bevorstehende Zwangspause

Zuvor jedoch wird sich Kaymer nach dem US Masters Anfang April in Augusta zwei Metallplatten aus dem immer noch gelegentlich schmerzenden linken Fuß entfernen lassen.

Die Platten waren eingesetzt worden, nachdem er bei einem Kart-Unfall im vergangenen August drei Zehen gebrochen hatte.

Nach dem nun anstehenden Eingriff wird Kaymer drei Wochen pausieren müssen.

Vor der Schlussrunde in Doral, in die er gemeinsam mit dem Amerikaner Bill Haas geht, hatte Martin Kaymer vier Schläge Rückstand auf die beiden führenden Südafrikaner Ernie Els und Charl Schwartzel.

Einen Schlag dahinter folgte der dreimalige Major-Gewinner Padraig Harrington aus Irland.

Cejka nach gutem Start gescheitert

Golfprofi Alex Cejka ist beim PGA-Turnier in Rio Grande in Puerto Rico überraschend am Cut gescheitert.

Nach einem hervorragenden Start und dem geteilten Platz fünf nach der ersten Runde spielte der Münchener bei dem mit 3,5 Millionen Dollar dotierten Turnier auf der zweiten Runde eine schwache 77 und musste mit insgesamt 144 Schlägen die Heimreise antreten.

Das Turnier auf dem Par-72-Kurs war wegen Dunkelheit und Regens mehrmals unterbrochen worden.

Die Führung teilen sich der Australier James Nitties und Chad Collins aus den USA mit jeweils 134 Schlägen.

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