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Alex Cejka verspielte 2009 in Ponte Vedra fünf Schläge Vorsprung auf der Schlussrunde © getty

Tiger Woods startet solide in die Players Championship und liegt gleichauf mit Kaymer. Cejka braucht einen Schlag weniger.

Ponte Vedra Beach - Golf-Superstar Tiger Woods hat nach dem "Desaster von Charlotte" wieder zu seinem Spiel gefunden und ist wie das deutsche Duo Martin Kaymer (Mettmann) und Alex Cejka (München) gut in die Players Championship gestartet.

Der 34 Jahre alte Kalifornier spielte auf dem Par-72-Platz im TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach ebenso wie Kaymer, der nach seiner Fußoperation erstmals wieder an den Abschlag ging, eine 70 und lag damit auf dem 37. Platz. Ein Schlag besser war Cejka auf Platz 21.

Am besten aus den Startlöchern kamen J.B. Holmes (USA) und Robert Allenby (Australien), die jeweils eine 66 quittierten.

Gleich acht Spieler folgten mit 67 Schlägen, darunter die beiden englischen Ryder-Cup-Spieler Lee Westwood und Luke Donald.

"An einigen Dingen gearbeitet"

Als der Tiger nach verrichteter Arbeit vom 18. Grün ging, war er mit sich wieder im Reinen. (Das Golf-Journal: Donnerstags, 22 Uhr auf SPORT1)

Vergessen war die katastrophale 79er-Runde am zweiten Tag des Turniers in Charlotte, nach der er zum erst sechsten Mal in seiner glanzvollen Karriere am Cut gescheitert war.

"Ich habe in dieser Woche gut trainiert, habe an einigen Dingen gearbeitet und bin sehr zufrieden, wie es gelaufen ist", sagte Woods, für den es beim 9,5-Millionen-Dollar-Turnier in Florida auch um seinen Golf-Thron geht.

Mickelson nicht zufrieden

Sollte Woods nur maximal Sechster werden und gleichzeitig US-Masterssieger Phil Mickelson (USA) gewinnen, würde dieser die 258-wöchige Vorherschaft des Tigers in der Weltrangliste beenden. 222588(DIASHOW: Die Rückkehr des Tigers)

Die erste Runde in Ponte Vedra Beach ging unentschieden aus, denn Mickelson kam wie sein Rivale mit einer 70 ins Klubhaus.

"Das ist nicht die Runde, die ich wollte", sagte Linkshänder Mickelson, der aber auch das Positive sah: "Trotz allem war ich in der Lage, unter Par zu bleiben. Wenn ich morgen heißlaufe und eine Runde um 65 spiele, bin ich wieder im Turnier."

Birdie am schwersten 3er-Loch

Gut überstanden hat Kaymer die einmonatige Turnierpause. Der Weltranglistenzehnte hatte sich Mitte April zwei Metallplatten und acht Schrauben aus dem linken Fuß entfernen lassen, die ihm nach einem Kart-Unfall im August vergangenen Jahres eingesetzt worden waren.

Der 25-Jährige spielte neben drei Bogeys auch fünf Birdies, darunter eines am berühmt-berüchtigten 17. Loch. Dabei muss der Ball 121 Meter weit auf ein 360 Quadratmeter großes Inselgrün gespielt werden.

Es gilt als das schwerste Par-3-Loch der Welt.

Auch drei Bogeys von Cejka

Mit einem starken Finish verschaffte sich Alex Cejka eine gute Ausgangsposition, um am Ende ein ordentliches Preisgeld zu ergattern. Dem gebürtigen Tschechen glückte ein Eagle an der 2, ehe er mit drei Bogeys zurückfiel.

Doch mit vier Birdies (8, 9, 10 und 18) schob sich Cejka auf dem Leaderboard wieder in obere Regionen.

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