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Der Münchner Alex Cejka liegt in der Weltrangliste auf Platz 221 © getty

Alexander Cejka behauptet sich bei der US Open weiter unter den Top 10, sein Landsmann holt auf. Phil Mickelson stürzt Woods.

Pebble Beach - Golfprofi Alex Cejka darf weiter vom ersten Triumph bei einem Major-Turnier träumen, und US-Masterssieger Phil Mickelson bereitet den Thronsturz von Tiger Woods vor. (Das Golf-Journal: donnerstags, 22 Uhr auf SPORT1)

Während sich der Münchner Cejka am zweiten Tag der 110. US Open im kalifornischen Pebble Beach mit einer 72er-Runde als Sechster mit 142 Schlägen in der Spitze etablierte, katapultierte sich Mickelson mit einer 66er-Traumrunde und 141 Schlägen im Leaderboard vom 66. Rang auf Platz zwei hinter den führenden Nordiren Graeme McDowell (139). (Traumstart für Cejka)

Da sich Mickelsons großer Rivale Tiger Woods weiter ohne Biss präsentierte und mit 146 Schlägen nur Rang 25 belegte, bahnt sich am Montag in der neuen Weltrangliste ein Wechsel an.

Um die 262-wöchige Regentschaft von Woods zu beenden, reicht Mickelson der alleinige zweite Platz, wenn Woods nicht unter die besten vier kommt. Rang drei würde ihm genügen, wenn Woods jenseits von Rang 17 landet.

Woods: Bin noch im Turnier

"Mein Putter ist heute heißgelaufen. Ich hatte ein gutes Gefühl", sagte Phil Mickelson, der auf der zweiten Runde insgesamt nur 25 Putts benötigte: "Ich kann es nicht erwarten, dass es weitergeht." Mickelson hat bei seinen letzten elf US-Open-Starts fünfmal Platz zwei belegt, nun soll endlich der erste Sieg her.

Aber auch Tiger Woods hat die Hoffnungen auf seinem vierten Triumph noch nicht aufgegeben. "Ich bin noch im Turnier. Ich muss nur noch ein paar Birdies mehr machen, dann bin ich da", sagte der 34-Jährige, der bei der letzten Austragung auf dem malerischen Küstenkurs 2000 mit dem Major-Rekordvorsprung von 15 Schlägen triumphiert hatte.

Kaymer "sehr zufrieden"

Konstant gutes Golf zeigt Alex Cejka. Der gebürtige Tscheche, der in Nevada lebt, traf bei stärkeren Winden als am Vortag mit seinen Abschlägen zehn von 14 Fairways und kam bei den Putts auf einen starken Schnitt von 1,56. "Ich bin oben dabei, alles ist noch drin", sagte Cejka: "Aber ich weiß, dass ich weiter konstant spielen muss."

Deutlich verbessert präsentierte sich der zweite deutsche Starter. Martin Kaymer schob sich mit einer 71 und 145 Schlägen an Woods vorbei auf den 16. Rang vor.

"Ich war sehr zufrieden. Ich habe erneut sehr konstant gespielt und den Ball gut getroffen. Leider wurde ich für gute Schläge aber auch ein wenig bestraft", sagte der 25 Jahre alte Rheinländer, der nun angreifen will und sein bestes Major-Resultat anpeilt: "Ich denke, wenn ich so weitermache, kann ich unter Par spielen."

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