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Tiger Woods ist seit 273 Wochen - so lang wie keiner zuvor - die Nummer 1 der Welt © getty

Am Schlusstag in Norton klettert Tiger Woods und bleibt Nummer 1. Amerikas Ryder-Cup-Kapitän beruft drei weitere Nachrücker.

Norton - Nach seinem furiosen Endspurt beim US-Turnier in Norton kann Golf-Superstar Tiger Woods endgültig für seine sechste Ryder-Cup-Teilnahme planen.

Der Kalifornier schob sich mit drei Birdies auf den letzten vier Löchern noch vom 23. auf den 11. Platz vor, verteidigte seine Führung in der Weltrangliste erfolgreich und erhielt vom US-Kapitän Corey Pavin eine der vier Wildcards des US-Teams.

Pavin verkündete am Dienstag, dass neben Woods auch Zach Johnson, Stewart Cink und Rickie Fowler in den Genuss eines "Freifahrtscheines" kommen. Der traditionelle Vergleich zwischen Titelverteidiger USA und Europa findet vom 1. bis 3. Oktober im walisischen Newport statt.

Hoffman sieg mit großem Vorsprung

Woods galt nach seiner Vorstellung in Norton als sichere Option, Johnson und Cink wurden heiß gehandelt. Das Rennen um die vierte Wildcard war dagegen offen.

Das beste Empfehlungsschreiben hatte auf dem TPC Boston Charlie Hoffman abgegeben. Der 33-Jährige katapultierte sich mit einer 62er-Runde an die Spitze und wurde für seinen zweiten Erfolg auf der US-Tour mit einem Scheck über 1,35 Millionen Dollar belohnt.

Mit 262 Schlägen hatte der langhaarige Kalifornier fünf Schläge Vorsprung auf das australische Duo Geoff Ogilvy und Jason Day sowie den Engländer Luke Donald.

Mickelson lässt "Matchball" liegen

Tiger Woods spielte zum Abschluss eine 68, hatte mit 274 Schlägen zwölf Schläge Rückstand auf Hoffman und sagte anschließend: "Den letzten Ryder Cup habe ich verletzt verpasst, nun wäre es schön, wieder dabei zu sein. Ich habe es bisher immer genossen, mit meinen Teamkameraden gegen die Europäer zu spielen."

Zudem durfte sich Woods freuen, weiter die Nummer eins zu sein. Denn sein Rivale Phil Mickelson hatte den nächsten "Matchball" vergeben.

Der zweimalige US-Masterssieger hätte in Norton unter die Top 3 kommen müssen, fiel allerdings am Schlusstag mit einer 76er-Runde auf den 25. Platz zurück.

"Harte Stunden in der Nacht"

"Nur eines ist sicher: Ich würde am liebsten die besten 20 Spieler mitnehmen, aber unglücklicherweise kann ich das nicht", hatte der ehemalige US-Open-Sieger Corey Pavin unmittelbar nach Turnierende gesagt, "die Vergabe der vier Wildcards ist sehr, sehr wichtig. Das werden für mich harte Stunden in der Nacht."

Sicher qualifiziert für das US-Team waren über die Rangliste bereits folgende acht Spieler: Phil Mickelson, Hunter Mahan, Bubba Watson, Jim Furyk, Steve Stricker, Dustin Johnson, Jeff Overton und Matt Kuchar.

Die zwölf europäischen Kontrahenten heißen: Martin Kaymer (Mettmann), Lee Westwood, Luke Donald, Ian Poulter, Ross Fisher (alle England), Rory McIlroy, Graeme McDowell (beide Nordirland), Francesco Molinari, Edoardo Molinari (beide Italien), Miguel Angel Jimenez (Spanien), Peter Hanson (Schweden) und Padraig Harrington (Irland).

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