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PGA-Finale futsch: Tiger Woods verfehlt zum ersten Mal in seiner Karriere die Qualifikation für ein Turnier © getty

In Lemont schrammt der Superstar erstmals an einer Turnier-Qualifikation vorbei. Wiedergutmachung gibt's erst gegen Kaymer.

Lemont - Tiger Woods hat zum ersten Mal in seiner Karriere die Qualifikation für ein Turnier verfehlt.

Der Weltranglistenerste belegte bei dem zum sogenannten FedExCup-Play-off zählenden PGA-Turnier in Lemont/Illinois mit insgesamt 283 Schlägen den geteilten 15. Platz und gehört damit nicht zu den 30 Spielern, die vom 23. bis 26. September in Atlanta den besten PGA-Golfer der Saison küren.

Die Serie wurde 2007 ins Leben gerufen.

Von Januar bis Ende August kann jeder Spieler der PGA Tour bei jedem Turnier Punkte sammeln, um sich für einen der 125 Plätze zu qualifizieren, die zur Teilnahme an den vier Play-off-Turnieren berechtigen.

Zwei von drei Finals gewonnen

Die 125 Play-off-Teilnehmer ermitteln schließlich die 30 Finalisten. Der Sieg ist mit einem Preisgeld von zehn Millionen Dollar dotiert. Woods hat die zwei der drei bisherigen Finals gewonnen.

"Es ist, wie es ist", sagte Woods in Lemont. "Ich habe Anfang des Jahres nicht gut gespielt, und ich habe auch Mitte des Jahres nicht gut gespielt. Das ist die Quittung."

Das nächste Turnier des 34-Jährigen ist der Ryder-Cup vom 1. bis 3. Oktober in Newport/Wales.

Bald Duell mit Kaymer

Dort trifft Woods unter anderem auf Hilversum-Sieger Martin Kaymer (Mettmann).

In Lemont gewann Dustin Johnson (USA) mit 275 Schlägen vor dem Briten Paul Casey (176) und dem Quartett KJ Choi (Südkorea), Matt Kuchar (USA), Ryan Moore (USA) und Kevin Na (USA), das sich mit jeweils 278 Schlägen den dritten Platz teilte.

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