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Für Martin Kaymer ist es die erste Teilnahme am Ryder-Cup © getty

Die Teamkapitäne Montgomerie und Pavin haben das Geheimnis um die Paarungen gelüftet. Der Deutsche darf gleich im ersten Flight ran.

Newport - Große Ehre für Martin Kaymer: Deutschlands Golfstar wird sein Debüt beim 38. Ryder Cup am Freitagmorgen (08.45 Uhr MESZ) im walisischen Newport gleich im ersten Flight des Turniers an der Seite des Engländers Lee Westwood bestreiten.

"Monty hat mich vor zwei, drei Tagen gefragt, ob ich damit zurechtkäme, im ersten Flight zu spielen. Ich habe ihm gesagt: 'Klar, warum nicht?'. Ich freue mich natürlich riesig darüber", erklärte Kaymer.

Die beiden Teamkapitäne Colin Montgomerie (Europa) und Corey Pavin (USA) lüfteten das Geheimnis um die ersten vier Paarungen für den Freitagmorgen im Rahmen der stimmungsvollen Eröffnungsfeier des Kontinentalvergleichs vor mehr als 40.000 Fans auf einer Bühne am Rande des 18. Grüns auf dem Par-71-Platz im Celtic Manor Resort.

Eröffnungsfeier mit viel Prominenz

Im Rahmen der Zeremonie sprachen nicht nur die beiden Kapitäne, sondern auch der walisische Regierungschef Carwyn Jones und EU-Präsident Jose Manuel Barroso.

Der Portugiese meinte: "Für mich ist der Ryder Cup ein ganz besonderer Wettbewerb. Er ist der einzige, bei dem Sportler aus verschiedenen Ländern als ein Europa auftreten."

Für die künstlerische Unterhaltung sorgte unter anderem die weltbekannte walisische Mezzosopranistin Katherine Jenkins, die bereits am Vorabend bei der großen Willkommensfeier im Millennium Stadium von Cardiff wie auch die frühere britische "James-Bond"-Sängerin Shirley Bassey ("Goldfinger") für Stimmung gesorgt hatte.

Nur Woods ohne Begleitung

Auf der Bühne präsentierten sich auch die jeweils zwölf Spieler beider Mannschaften, die am Vormittag noch einige Trainingslöcher gespielt hatten.

Begleitet wurden sie von ihren Frauen und Partnerinnen.

Einzige Ausnahme: Tiger Woods. (Offene Rebellion gegen Woods)

Woods und Stricker gegen Poulter/Fisher

Der Weltranglistenerste spielt am Freitagmorgen (09.15 Uhr MESZ) gemeinsam mit Steve Stricker gegen das englische Duo Ian Poulter/Ross Fisher. In den weiteren beiden Paarungen des Vormittags treffen folgende Teams aufeinander:

Rory McIlroy/Graeme McDowell (Nordirland) gegen Stewart Cink/Matt Kuchar sowie Luke Donald/Padraig Harrington (England/Irland) gegen Bubba Watson/Jeff Overton.

Die ersten vier Vierer im Duell zwischen Europa und Titelverteidiger USA werden als Fourballs gespielt. Dabei schlägt jeder Spieler seinen eigenen Ball, gewertet wird das bessere Ergebnis pro Team.

Europa braucht als Herausforder 14,5 Punkte

Das am Ende siegreiche Team gewinnt einen Punkt, bei einem Remis wird der Punkt geteilt. Europa braucht als Herausforderer 14,5 der insgesamt 28 zu vergebenen Punkte, den Amerikanern genügen 14 Zähler.

Am frühen Nachmittag (14.15 Uhr MESZ) beginnen die vier so genannten Foursomes. Dabei spielen beide Teams jeweils abwechselnd einen Ball. Das gleiche Programm findet am Samstag statt, ehe am Sonntag die abschließenden zwölf Einzel ausgetragen werden.

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