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Bernhard Langer gewann 1985 und 1993 das US-Masters in Augusta © getty

Der deutsche Altmeister schrammt knapp am Charles Schwab Cup vorbei. Er beendet seine Saison aber dennoch mit zwei Bestwerten.

Sonoma - Bernhard Langer belegt bei der Charles Schwab Cup Championship nur Platz 18 ? dennoch gewinnt der Deutsche die Geldrangliste.

Im Rennen um den Charles Schwab Cup ? die Wertung für den konstantesten Spieler der Saison ? konnte der Anhausener nicht mehr eingreifen.

Dazu hatte Langer beim Saisonfinale mit Scores von 71, 72, 72 und 70 Schlägen (285) zu wenig Brillanz gezeigt.

Am Ende hatte der 51-Jährige im Sonoma Golf Club in Kalifornien 17 Zähler Rückstand auf den Amerikaner Andy Bean (268) und damit keine Chance, die Sonderprämie von einer Million Dollar abzuräumen.

Schwab Cup geht an Haas

Die Trophäe für den Charles Schwab Cup erhielt schließlich Jay Haas, der zwar auch nur Platz 16 belegte, aber davon profitierte, dass Langer und Fred Funk (Rang 25) beim Saisonfinale der US-Senioren nicht ihr allerbestes Golf zeigten.

Langer schaffte es schließlich mit 2460 Punkten auf Platz drei in der Sonderwertung, die einst vom US-Unternehmer Schwab initiiert wurde.

An der Spitze der Geldrangliste

Haas gewann mit 2556 Punkten denkbar knapp vor Funk (2544) und Langer ? auch dank seiner guten Bilanz: Bei 21 Starts schaffte der US-Amerikaner zwei Siege und 14 Top-10-Resultate.

Die Bilanz des zweifachen Masters-Champions war nicht schlechter: Bei 20 Turnierstarts kam Langer auf 14 Top-Tens und Siege bei der Toshiba Classic, der Ginn Championship und der Administaff Small Business Classic.

Über zwei andere Titel durfte sich der Deutsche dennoch freuen: Mit 2.035.073 Dollar Preisgeld kassierte er etwa 40.000 Dollar mehr als Haas und war nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

"Ein komisches Gefühl"

Zudem schaffte Langer in seiner ersten vollen Saison auf der Champions Tour den besten Rundendurchschnitt: Mit 69,65 Schlägen lag er wiederum vor Haas (69,66) und den gleichauf platzierten Loren Roberts (69,69).

Haas wusste natürlich auch, dass es ein knappes Rennen um die verschiedenen Titel war: "Es ist ein komisches Gefühl. Normalerweise bekommt man den Hauptpreis, wenn man alle besiegt hat. Ich habe Glück gehabt, dass die anderen ihre Chance nicht genutzt haben", sagte der 54-Jährige aus Missouri.

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