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Martin Kaymer wurde 2007 zum Rookie des Jahres auf der European Tour gewählt © getty

Martin Kaymer steigert sich in Valderrama zwar, aber nicht genug, um die Weltranglisten-Spitze angreifen zu können.

Valderrama - Die letzten Hoffnungen schwinden: Es wird vorerst nichts mit dem Gipfelsturm des deutschen Golfstars Martin Kaymer.

Der 25-Jährige spielte beim Andalucia Masters in Valderrama am dritten Tag mit einer 70 zwar seine beste Turnierrunde, doch der Abstand vor den letzten 18 Löchern auf sein Minimalziel Platz zwei dürfte zu groß sein.

Als Majorsieger Kaymer nach einem Bogey am letzten Loch ins Klubhaus kam, belegte er mit 216 Schlägen (drei über Par) nur den geteilten 30. Platz.

In Führung lag zu diesem Zeitpunkt mit sieben Schlägen unter Par US-Open-Champion Graeme McDowell aus Nordirland vor Landsmann Gareth Maybin (vier unter Par).

Nächste Chance in Schanghai

Um am Montag Tiger Woods als Nummer eins der Welt abzulösen, hätte der viermalige Saisonsieger Kaymer in Südspanien mindestens Zweiter werden müssen.

Neuer Branchenführer wird wohl erstmals der Engländer Lee Westwood, der derzeit wegen anhaltender Knöchelprobleme pausieren muss. Für Woods endet damit eine 282-wöchige Regentschaft auf dem Golf-Thron.

Für das Trio Kaymer, Woods und US-Masters-Sieger Phil Mickelson (USA) bietet sich aber in der kommenden Woche bei der World Golf Championship die Chance, Westwood als Nummer eins zu stürzen.

Allerdings hat der 37-Jährige geplant, in Shanghai wieder an den Abschlag zu gehen.

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