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Martin Kaymer hat acht seiner 16 Turniersiege auf der European Tour errungen © getty

Der Deutsche klettert auf der zweiten Runde in Schanghai in die Top 20 und macht im Kampf um die Weltspitze Boden gut.

Köln/Shanghai - Nach einer Sonderschicht auf den Grüns startete Golf-Shootingstar Martin Kaymer im Kampf um Platz eins in der Weltrangliste seine Aufholjagd.

Der 25-Jährige aus Mettmann spielte auf der zweiten Runde des PGA-Turniers in Shanghai auf dem Par-72-Kurs eine starke 69 und verbesserte sich mit insgesamt 141 Schlägen vom 35. auf den 18. Platz.

Damit rückte Kaymer wieder näher an seine drei Konkurrenten heran und darf sich bei der mit sieben Millionen Dollar dotierten Veranstaltung noch Hoffnungen auf eine Top-Platzierung machen.

Westwood festigt den zweiten Platz

Nachdem der Sieger der US-PGA-Championship am ersten Tag bei seiner 72er-Runde noch große Probleme auf den Grüns hatte, präsentierte er sich nach einem Extra-Training deutlich verbessert.

Vier Birdies und ein Bogey verbuchte Kaymer bei starkem Wind und zeigte dabei eine gute Vorstellung. Nach Abschluss der ersten Runde hatte er sich noch einmal auf den Platz begeben und an seinen Putts gearbeitet.

Im Kampf um die Spitzenposition hat aber der Weltranglistenerste Lee Westwood die besten Karten. Der Engländer spielte eine 70er-Runde und liegt mit 136 Schlägen weiter auf dem zweiten Platz hinter dem Italiener Francesco Molinari (135).

Woods gleichauf mit Mickelson

"Das war an den ersten beiden Tagen eine gute Vorstellung von mir. Ich wusste nicht genau, was ich erwarten konnte. Daher bin ich angenehm überrascht", sagte Westwood, der Superstar Tiger Woods nach 281 Wochen vom Golf-Thron gestoßen hatte.

Der Amerikaner Woods ist in Shanghai nach einer 72 mit 140 Schlägen ebenso Neunter wie sein Landsmann und US-Masterssieger Phil Mickelson nach einer 71er-Runde.

"Ich musste kämpfen. Das Ergebnis hätte auch schlimmer ausfallen können, aber es hätte auch besser sein können", meinte Woods, der Probleme bei den Putts hatte.

Mit einem Turniersieg in Shanghai können Kaymer, Woods und Mickelson die Nummer eins werden. Westwood würde seine Führung mit einem Erfolg in China weiter ausbauen.

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