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Abschlag vor 1001-Nacht-Kulisse: Martin Kamyer in Abu Dhabi © getty

Der Weltranglisten-Dritte hat seinen dritten Sieg in Abu Dhabi zum Greifen nahe. Er spiele gutes Golf, findet er selbst.

Abu Dhabi - Martin Kaymer nimmt bei der Abu Dhabi Championship seinen dritten Triumph binnen vier Jahren ins Visier. (Kaymer gleich auf Betriebstemperatur)

Die Nummer drei der Golfwelt setzte sich mit einer bogeyfreien 65er Runde an die Spitze. Mit insgesamt 132 Schlägen hat der 26-Jährige aus Mettmann vor dem dritten Tag drei Schläge Vorsprung vor Johannesburg-Sieger Charl Schwartzel aus Südafrika.

"Ich putte hervorragend. Zudem treffe ich viele Fairways. Damit kann ich dann auch die Fahnen gut anspielen", sagte Martin Kaymer, der am Donnerstag schon früh wusste, dass er in Abu Dhabi gut in Form ist: "Als ich fünf unter Par lag, wusste ich, dass ich wieder gutes Golf spiele."

Regelbruch von Hamilton

In der Wüste fühlt sich Kaymer also weiter pudelwohl.

Im vergangenen Jahr hatte er am Arabischen Golf, wo er 2008 auch seinen ersten Profisieg überhaupt feierte, zum zweiten Mal triumphiert. Und auch 2011 präsentiert sich der Rheinländer in Glanzform. Sieben Birdies spielte Kaymer an Tag zwei, 13 waren es bei Halbzeit bei insgesamt nur einem Bogey.

Nachdem Martin Kaymer am ersten Tag noch in einem Flight dreier Major-Gewinner mit dem Südafrikaner Louis Ooosthuizen und dem Iren Padraig Harrington gespielt hatte, war am Freitag plötzlich nur noch einen Spielpartner an seiner Seite.

Denn Harrington wurde zehn Minuten vor dem ersten Abschlag wegen eines Regelverstoßes am Tag zuvor disqualifiziert.

"Absolut korrekt"

Der zweimalige Gewinner der British Open hatte am Donnerstag auf dem siebten Grün bei der Markierung seines Balles diesen mit dem Finger nachweislich berührt, diesen aber nicht mehr zurückgelegt.

"Ich war mir schon bewusst, dass ich den Ball berührt hatte, dachte aber, dass er sich nicht vom Fleck bewegt habe. Daraufhin habe ich weitergespielt", sagte Harrington, der die Regel trotz der für ihn drastischen Folgen "absolut korrekt findet".

Duo im Nacken

Martin Kaymer im Nacken sitzt neben Charl Schwartzel sein auch sein Ryder-Cup-Spielpartner Graeme McDowell aus Nordirland.

Der US-Open-Sieger, der trotz großer Anstrengungen im vergangenen November Kaymers ersten Triumph im Race to Dubai nicht mehr verhindern konnte, büßte mit einer 70 und insgesamt 136 Schlägen allerdings Boden ein.

(Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

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