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Martin Kaymer hat seit 2005 17 Turniersiege verbucht und ist Weltranglisten-Zweiter © getty

Martin Kaymer steht am zweiten Tag der Dubai Desert Classic am Persischen Golf eindeutig im Schatten von Superstar Tiger Woods.

Dubai/München - Im Kampf um den Golf-Thron hat sich die Ausgangslage von Martin Kaymer am zweiten Tag der Dubai Desert Classic am Persischen Golf ein wenig verschlechtert.

Dennoch liegt der deutsche Golfstar auf Platz 20 weiter in Lauerstellung. (348198DIASHOW: Laureus für Kaymer)

Im Flight der drei besten Golfprofis der Welt spielte Kaymer auf dem Par-72-Platz nur eins unter Par und stand damit eindeutig im Schatten von Tiger Woods.

Vor der beeindruckenden Skyline von Dubai lieferte der Amerikaner eine tolle Show und kam mit sechs unter ins Klubhaus. Auch der Weltranglisten-Erste Lee Westwood (70) aus England war einen Schlag besser als Kaymer.

Geteilter 20. Platz

Kaymer, der am frühen Morgen mit Woods und Westwood auf die Runde gegangen war, fiel nach Platz zehn am Eröffnungstag mit insgesamt 140 Schlägen (69+71) auf den geteilten 20. Platz zurück.

Dem 26-Jährigen aus Mettmann gelangen zwar drei Birdies, gleichzeitig leistete er sich allerdings auch zwei Bogeys an den Löchern 14 und 15. Woods (137), am Vortag nur auf Rang 27, verbesserte sich vorerst auf Platz fünf.

"Grüns waren perfekt"

"Damit habe ich mich wieder ins Turnier gespielt. Ich hatte heute ein besseres Ballgefühl, habe weniger Fehler gemacht, und die Grüns waren absolut perfekt", sagte der frühere Weltranglisten-Erste.

Nicht ganz zufrieden war dagegen Branchenführer Westwood, der mit 139 Schlägen auf dem geteilten elften Platz liegt. "Ich bin ein wenig enttäuscht von meiner Leistung an den bisherigen beiden Tagen", so der knappe Kommentar des 37-Jährigen.

Top 3 in einem Flight

Wie schon am Donnerstag spielten die Top 3 der Welt wieder gemeinsam in einem Flight. Dies war zuletzt vor 17 Jahren in einem Europa-Tour-Turnier der Fall gewesen. Damals spielte der Anhausener Bernhard Langer gemeinsam mit dem Australier Greg Norman und dem Engländer Nick Faldo.

An der Spitze des Leaderboards stand auch nach der zweiten Runde der Nordire Rory McIlroy.

Nach einer 65er-Runde am Eröffnungstag behauptete der Mannschaftskamerad von Martin Kaymer und Lee Westwood im siegreichen europäischen Ryder-Cup-Team mit einer 68 und insgesamt elf unter Par seine Gesamtführung.

Siem fehlt ein Schlag

Der Sieger bei der mit rund 1,83 Millionen Euro dotierten Wüsten-Veranstaltung erhält 301.353 Euro. Sollte Kaymer das Turnier gewinnen, würde er Lee Westwood als Nummer eins ablösen.

Neben dem deutschen Weltranglisten-Zweiten schaffte auch Marcel Siem (141) den Cut nach den ersten 71 Spielern.

Der Ratinger spielte eine 70 und war als Gesamt-27. damit nur einen Schlag schlechter als Kaymer.

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