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Bernhard Langer führt das europäische Team beim Ryder Cup als Kapitän an © getty

Deutschland bewirbt sich um den Ryder Cup 2018. Bernhard Langer setzt auf Faktor Emotion. Präsident hofft auf "große Signalwirkung".

München - Deutschland bewirbt sich um die Durchführung des Ryder Cup im Jahr 2018. Dabei wird der Deutsche Golf Verband (DGV) von den Brüdern Langer und der PGA of Germany unterstützt.

Im Oktober wurde dafür eine offizielle Bewerbungsgesellschaft mit Sitz in Wiesbaden gegründet.

"Den Ryder Cup im Jahr 2018 nach Deutschland zu holen, ist unser aller erklärtes Ziel", teilte Europas ehemaliger Kapitän im Kontinentalvergleich, Bernhard Langer, mit.

"Wir haben als Land in der Vergangenheit bewiesen, bei Sportgroßveranstaltungen Einzigartiges, nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional, leisten zu können."

Politik und Wirtschaft begeistert

Der Ryder Cup, neben den Olympischen Spielen und der Fußball-WM die größte mediale Sportveranstaltung der Welt, wird seit 1927 alle zwei Jahre im Wechsel in den USA und Europa durchgeführt.

Auf dem europäischen Festland war bislang nur Spanien (Valderrama 1997) Gastgeber des Ryder Cup.

"Ein Ryder Cup in Deutschland hätte eine große Signalwirkung und würde einen enormen Schub für den deutschen Golfsport bedeuten", so DGV-Präsident Dr. Wolfgang Scheuer.

Allerdings müsse für eine erfolgreiche Bewerbung Politik und Wirtschaft für die Idee begeistert werden, forderte Stefan Quirmbach als Präsident der PGA of Germany.

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