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Der Vorjahres-Dritte Kaymer (l.) hat in Miami mehr Punkte zu verteidigen als Lee Westwood © getty

Die Nummer 1 der Welt gelingt bei der World Golf Championship "ein toller Start", doch seine Verfolger sind im Vorteil.

Miami/Köln - Zuerst wütete ein Sturm und brachte TV-Türme, Palmen sowie eine große Anzeigetafel zu Fall, dann hagelte es auf dem Blue Monster Kurs Birdies:

Am Ende eines turbulenten ersten Tages bei der World Golf Championship in Miami trotze der deutsche Star Martin Kaymer den äußeren Bedingungen und legte einen glänzenden Start hin. 358504(DIASHOW: Martin Kaymers Karriere)

Der 26-jährige Mettmann spielte auf dem Par-72-Kurs eine starke 66er-Runde und belegte damit hinter dem US-Amerikaner Hunter Mahan (64 Schkäge) und dem Japaner Ryo Ishikawa (65) den dritten Platz.

US-Superstar Tiger Woods liegt nach einer 70er-Runde in Lauerstellung.

Windiger Auftakt

Zunächst stoppten aber starke Winde Kaymer und Co. Ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern verhinderte den Rundenauftakt bei dem mit 8,5 Millionen Dollar dotierten Turnier an der US-Ostküste.

Erst mit mehrstündiger Verspätung konnten die Profis auf den Platz, beenden konnte aber zunächst keiner der 69 Spieler seine Runde.

Verletzt wurde bei den starken Winden mit Geschwindigkeiten von mehr als 80 Stundenkilometern niemand, auch die Grüns und Fairways blieben unbeschadet.

"Der Platz war in einem perfekten Zustand", sagte US-Ryder-Cup-Spieler Mahan.

Kaymer gibt Gas

Als sich der Sturm gelegt hatte, legte Kaymer richtig los. (Mo., 23.50 Uhr: die Audi Golf-News im TV auf SPORT1)

"Das war ein toller Start, allerdings war es auch nicht sehr schwer. Dies zeigen auch die anderen Ergebnisse. Ich habe auch gut geputtet und viele Fairways getroffen", sagte Kaymer, der nach den ersten 18 Löchern sieben Birdies und nur ein Bogey aufwies.

Verfolger in Lauerstellung

Kaymer will in Doral den Golf-Thron erfolgreich verteidigen.

Dabei hat er als Vorjahresdritter allerdings deutlich mehr Punkte zu verteidigen als seine englischen Rivalen. Luke Donald, zuletzt Gewinner der World-Matchplay-Championship, und Lee Westwood hatten 2010 nur die Plätze 26 bzw. 30 belegt.

Allerdings starteten sie auch nicht ganz so gut wie Kaymer. Donald spielte zum Auftakt eine 67er-Runde, Westwood benötigte 70 Schläge für seine erste Runde.

Eine 70 spielte auch Woods, der auf den Grüns aber große Mängel offenbarte. Fünf Birdie-Putts aus weniger als fünf Metern schob Woods vorbei.

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