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Tiger Woods heißt mit bürgerlichem Namen Eldrick Woods © getty

Der US-Amerikaner hadert mit dem Wetter in Orlando. Auch Alex Cejka hat Pech. Ein heimisches Trio erwischt den besten Start.

Orlando/München - Vom Winde verweht wurden die Hoffnungen von Tiger Woods auf einen guten Start beim US-Turnier in Orlando.

Der Superstar traf auf den ersten neun Löchern kein einziges Mal das Fairway und musste sich am Ende mit einer 73 und Platz 31 zufriedengeben.

Auch der Münchner Alex Cejka wurde zum Opfer des späten Starts. Wie Woods erst am Mittag an den ersten Abschlag gegangen, benötigte der 40-Jährige am ersten Tag sogar 77 Schläge und fand sich damit auf dem 87. Rang wieder.

(Mo., 23.50 Uhr: die Audi Golf-News im TV auf SPORT1)

Cejka geht die Luft aus

Cejka war zudem offenbar gestresst. Der gebürtige Tscheche war erst spät am Vorabend aus Augusta angereist, wo er mit Blick auf das US Masters Anfang April zwei Proberunden absolviert hatte.

Auf der zweiten Rundenhälfte in Florida ging Cejka dann offenbar die Luft aus. Er büßte auf den letzten acht Löchern gleich fünf Schläge ein.

Dabei unterlief ihm an der 14 (Par) mit sechs Schlägen gar ein Triple-Bogey.

McDowell erwischt miserablen Start

Einen katastrophalen Start ins Turnier erwischte Europas Ryder-Cup-Held Graeme McDowell. Der Weltranglistenvierte aus Nordirland musste eine 80 quittieren, seine erste seit fast drei Jahren (British Open 2008).

Höhepunkt seiner desaströsen Vorstellung war ein Triple-Bogey an der 6 (Par 5).

Beim Ryder Cup im vergangenen Oktober in Wales hatte McDowell im Schlusseinzel mit einem Sieg gegen den Amerikaner Hunter Mahan den entscheidenden Punkt zum Sieg des europäischen Teams um den deutschen Star Martin Kaymer (Mettmann) geholt.

Mickelson mit erster Runde zufrieden

Mahan dagegen verschaffte sich in Orlando eine glänzende Ausgangsposition. Gemeinsam mit seinem Ryder-Cup-Teamkollegen Rickie Fowler belegte er nach einer 69 Platz zwei hinter Landsmann Spencer Levin (66), der in drei Jahren auf der US-Tour noch nie gewinnen konnte.

Aussichtsreich im Rennen liegt auch US-Masterssieger Phil Mickelson, der wie zehn weitere Spieler eine 70 spielte. "Ich habe mit meinem kurzen Spiel die Pars gerettet, es war eine gute erste Runde", sagte Mickelson.

Woods: "Harte Zeit auf den Grüns"

Dagegen haderte Tiger Woods mit einigen Komponenten seines Spiels.

"Ich habe zuerst nicht gut abgeschlagen. Später war es dann wieder gut. Auch meine Eisenschläge waren nicht das Problem. Auf den Grüns hatte ich eine harte Zeit mit meinem Putter", erklärte der Kalifornier, der das Turnier in Orlando bereits sechsmal gewonnen hat.

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