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Martin Kaymer führte am 28.Februar zum ersten Mal die Welrangliste an © getty

Die Nummer eins spielt passabel, verliert aber die Tuchfühlung zur Spitze. Siem steht völlig neben sich und verpasst den Cut.

Kuala Lumpur - Deutschlands Golfstar Martin Kaymer hat am zweiten Tag der Malaysian Open eine solide zweite Runde gespielt, den Kontakt zur Spitze aber verloren.

Der 26 Jahre alte Weltranglistenerste spielte am Freitag auf dem Par-72-Platz in Kuala Lumpur eine 71 und hatte mit 141 Schlägen bereits acht Schläge Rückstand auf die Spitze.

Als die Runde am Abend wegen Dunkelheit abgebrochen werden musste, lag Kaymer auf Rang 28 (Unvollendeter Kaymer: Der Ivan Lendl des Golfs?).

Auf dem Leaderboard schloss der tragische Held des US Masters, Rory McIlroy, mit einer Glanzrunde zum führenden Schweden Alexander Noren (133 Schläge) auf.

McIlroy hat Einbruch gut verkraftet

Der Nordire spielte eine bogeyfreie 64er Runde und bewies, dass er seinen kapitalen Einbruch am Schlusstag von Augusta gut weggesteckt hat.

Beim Major in Georgia hatte McIlroy fünf Tage zuvor eine Vier-Schläge-Führung mit einer 80 verspielt und war auf Platz 15 gelandet.

Kaymer, der beim US Masters auch bei seiner vierten Teilnahme am Cut gescheitert war, spielte auch seine zweite Runde in Malaysia ohne Glanz 358504(DIASHOW: Kaymers Karriere).

Siem scheitert vorzeitig

Drei Birdies standen zwei Bogeys gegenüber.

Der zweite deutscher Starter Marcel Siem erlebte dagegen am Freitag ein seltenes Debakel und scheiterte am Cut.

Kraft- und gefühllos schleppte sich der 30-Jährige über den Platz (Mo., 23.50 Uhr: die Audi Golf-News im TV auf SPORT1).

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Probleme durch feuchtes Klima

Auf den zweiten neun Löchern brach Siem dann völlig ein, blieb alleine dort 16 Schläge über Par.

Negativer Höhepunkt war ein Quintuple-Bogey an Loch 15 (Par 3), an dem er acht Schläge benötigte.

"Das ging heute richtig daneben. Ich hatte keine Kraft und überhaupt kein Gefühl für meine Schläge, ich war völlig neben der Spur. Das Jetlag hat mir enorme Probleme bereitet - genauso wie das feuchte Klima", sagte Siem.

Er war erst am Dienstag mit Verspätung angereist, da "mich am Sonntag noch ein Magen-Darm-Infekt ans Bett gefesselt hatte".

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