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Martin Kaymer gelingt in der Auftaktrunde ein Eagle © getty

Mit einem Traumstart haben die deutschen Golf-Profis Kaymer und Cejka ihre Ambitionen auf den Sieg beim Weltcup unterstrichen.

Shenzhen - Mit einem Traumstart haben die deutschen Golf-Profis Martin Kaymar und Alexander Cejka ihre Ambitionen auf den Sieg beim 54. Weltcup im chinesischen Shenzhen unterstrichen.

Nach einer 62er Runde zu Beginn hat das Duo, das den dritten Titelgewinn für Deutschland nach 1990 (Langer/Giedeon) und 2006 (Langer/Siem) anpeilt, mit zehn Schlägen unter Par die Führung in dem 28 Teams zählenden Teilnehmerfeld übernommen.

Auf Platz zwei folgen die Australier Richard Green und Brendan Jones mit einem Schlag Rückstand.

Dahinter liegen gemeinsam die USA (Curtis/Snedtker), Kanada (DeLaet/Hefferman) und Spanien (Jiminez/Larrazabal), die alle einen weiteren Schlag zurück liegen.

Schottland schlecht gestartet

Titelverteidiger Schottland (Forysth/Montgomerie) ist dagegen mit einer 68er Runde und dem geteilten 16. Platz schlecht in das Turnier gestartet.

Besonders der 23-Jährige Kaymer hatte bei seiner zweiten Teilnahme maßgeblichen Anteil am Abschneiden der Deutschen.

Nachdem er die ersten drei Löcher jeweils mit Birdies abgeschlossen hatte, schaffte er an Loch sechs mit einem sensationellen Putt aus 24 Metern Entfernung sogar einen Eagle.

"Es hat einfach Spaß gemacht"

"Das war einer der längsten Putts meiner gesamten Karriere. Es hat heute einfach Spaß gemacht", sagte Kaymer, der in dieser Saison zwei Siege auf der Europa-Tour feierte. "Wir haben zwar noch drei Runden vor uns, aber ich denke, wir hatten einen großartigen Start", betonte sein Partner Alexander Cejka.

Im vergangenen Jahr landeten Cejka/Kaymer bei dem mit 5,5 Millionen Dollar dotierten Turnier im Mission Hills Club von Shenzhen auf dem sechsten Platz. Der Sieger darf sich in diesem Jahr auf einen Preisscheck in Höhe von 1,7 Millionen Dollar freuen.

Klassischer Vierer

Am Donnerstag und Samstag (Bestball) spielen beide Spieler einer Mannschaft jeweils einen Ball, wobei das bessere Ergebnis zählt.

Freitag und Sonntag wird der klassische Vierer ausgetragen, wobei der Ball abwechselnd von beiden Akteuren gespielt wird.

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