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Martin Kaymer war mit 26 Jahren der bislang zweitjüngste Weltranglistenerste © getty

Im englischen Wentworth erwischt der deutsche Golfstar einen schlechten Start. Auch Marcel Siem kann nicht zufrieden sein.

Wentworth - Der deutsche Golfstar Martin Kaymer ist beim hochkarätig besetzten Europa-Tour-Turnier im englischen Wentworth schlecht aus den Startlöchern gekommen.

Zum Auftakt spielte der Weltranglistendritte auf dem Par-71-Kurs nur eine 74er Runde.

Eine Woche nach seiner Halbfinalniederlage bei der Matchplay Championship im spanischen Casares (Bericht) musste sich der 26-Jährige aus Mettmann zunächst, da am Donnerstag noch nicht alle Spieler ihre Runde beendet hatten, mit dem geteilten 61. Platz zufrieden geben.

Siem nur auf Platz 125

Noch schlechter lief es am ersten Tag für Marcel Siem.

Der 30-jährige Ratinger leistete sich sechs Bogeys und einen Doppel-Bogey und kam mit einer 77 auf dem geteilten 125. Platz ins Klubhaus. (Golf Journal auf SPORT1)

Zwei Birdies an den beiden letzten Löchern verhinderten dabei ein noch schlechteres Resultat. Wegen eines Gewitters musste die Veranstaltung zwischenzeitlich unterbrochen werden.

Westwood zeigt Nerven

Im Kampf um den Golf-Thron zeigte auch der Engländer Lee Westwood Nerven.

Mit 72 Schlägen blieb er einen über Par. Spitzenreiter nach den ersten 18 Löchern der mit 4,5 Millionen Euro dotierten Konkurrenz ist der Engländer Luke Donald, dem eine lupenreine Runde mit acht Birdies bei nur einem Bogey glückte.

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"Gibt Tage, an denen fühlt man sich unbesiegbar"

"Es gibt solche Tage, an denen fühlt man sich unbesiegbar", sagte der Weltranglistenzweite Donald: "Das war eine der besten Runden, die ich jemals gespielt habe."

Vor einer Woche unterlag Donald im Finale von Casares seinem Landsmann Ian Poulter und verpasste damit den Sprung an die Spitze des Rankings. (Alle Golf-News).

Großes Aufgebot in England

Im Halbfinale hatte er zuvor Kaymer ausgeschaltet.

Das diesjährige Teilnehmerfeld im Westen Londons ist so stark besetzt wie selten zuvor.

In Wentworth sind insgesamt sieben Spieler aus den Top Ten der Welt mit von der Partie.

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