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Rory McIlroy gewann 2009 bereits das Dubai Desert Classic © getty

Der Nordire gewinnt die US Open mit der niedrigsten Schlagzahl aller Zeiten. Martin Kaymer landet abgeschlagen auf Rang 39.

Bethesda - Nordirlands Jungstar Rory McIlroy hat bei der 111. US Open in Bethesda im Bundesstaat Maryland seinen ersten Major-Triumph gefeiert.

Der 22-Jährige spielte am Schlusstag auf dem extrem schweren "Blue Course" (Par 71) eine 69 und hatte am Ende mit dem Rekordergebnis von 268 Schlägen gewaltige acht Schläge Vorsprung vor dem zweitplatzierten Australier Jason Day (276).

McIlroy kassierte für den größten Einzelerfolg seiner Karriere einen Siegerscheck über 1,44 Millionen Dollar. (DATENCENTER: Die Top-Turniere)

Er holte sich den Sieg mit der niedrigsten Schlagzahl der Turnier-Geschichte und dem Rekord von 16 Schlägen unter Par.

Jüngster Sieger seit 1923

Dass er zwischenzeitlich sogar 17 Schläge unter Par lag, bedeutete eine weitere Bestmarke - ebenso seine Bilanz nach zwei (131) und drei Runden (199).

McIlroy ist der jüngste US-Open-Sieger seit 1923.

2010 hatte sich Graeme McDowell, ein Landsmann McIlroys, noch den Sieg gesichert.

Kaymer ohne Chance

Bei den letzten 10 Major-Turnieren gab es zehn unterschiedliche Gewinner, sechs von ihnen siegten zum ersten Mal, darunter auch der deutsche Starspieler Martin Kaymer (PGA Championship/2010). (358504DIASHOW: Kaymers Karriere)

Der Weltranglistendritte aus Mettmann war diesmal aber ohne Chance.

Er spielte am Sonntag eine 71 und landete mit 287 Schlägen auf Position 39.

Siem auf Rang 60

Fünf Schläge mehr benötigte der Ratinger Marcel Siem auf Platz 60.

Am Cut nach zwei Runden war der durch eine Nackenverletzung gehandicapte Münchner Alex Cejka gescheitert.

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