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Martin Kaymer stand im Vorjahr an der Spitze der European Order of Merit © getty

Martin Kaymer spielt in Akron seine bislang schwächste Runde und hängt im Mittelfeld fest. Woods liegt nur knapp vor ihm.

Akron - Deutschlands Golfstar Martin Kaymer kommt bei der World Golf Championship in Akron/Ohio einfach nicht in Schwung.

Der Weltranglistendritte aus Mettmann spielte auf der dritten Runde auf dem Par-70-Kurs nur eine schwache 73 und hat damit keine Chance mehr auf eine Top-Platzierung.

Nach seiner schwächsten Runde bei der mit 8,5 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung mit drei Birdies und sechs Bogeys hat Kaymer 212 Schläge auf dem Konto und liegt auf dem geteilten 42. Platz.(Tag 1: Scherzender Woods wie runderneuert)

Ebenso wie die deutsche Nummer eins befindet sich auch US-Superstar Tiger Woods bei seinem Comeback nach 14-wöchiger Verletzungspause vor der Schlussrunde nur im Mittelfeld. Woods spielte eine 72er-Runde und liegt mit 211 Schlägen als 38. knapp vor Kaymer.

Lieblingsturnier von Woods

Der Australier Adam Scott geht mit 198 Schlägen als Führender auf die letzte Runde.

Woods hatte zuletzt wegen Verletzungsproblemen mehr als drei Monate lang pausiert und unter anderem die US- und die British Open verpasst.

Das Turnier in Akron hat Woods bereits siebenmal gewonnen. (DATENCENTER: Die Top-Turniere)

Es dient als Vorbereitung auf die PGA Championship, dem vierten Major-Turnier des Jahres, das in der kommenden Woche im Atlanta Athletic Club stattfindet.

Das Vertrauen fehlt noch

Woods kämpft bei seinem Comeback aber noch mit den Nachwirkungen seiner Verletzungspause.

"Ich habe noch einige Probleme mit der Ausrichtung meiner Abschläge", sagte der frühere Weltranglisten-Erste. Er sei es gewohnt, dass der Ball kurviger fliegt: "Es ist schwierig, das Vertrauen wiederzufinden, wenn die meisten Abschläge nicht dort landen, wo sie sollen."

"Das Gefühl ist zurückgekehrt"

Dennoch glaubt der 35-Jährige, der im Mai bei den Players Championship mit Schmerzen im Knie und der Achillessehne nach neun Löchern aufgegeben hatte, Verbesserungen in seinem Spiel zu erkennen.

"Das Gefühl ist in meine Hände zurückgekehrt. Ich muss jetzt nur eine gute Runde zusammenbringen. Das habe ich bisher noch nicht geschafft", sagte Woods.

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