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Martin Kaymer gewann 2011 den Laureus World Sports Awards © getty

Martin Kaymer bricht bei den World Golf Championships den Platzrekord und fängt mit einem furiosen Endspurt Jacobson noch ab.

Schanghai/München - Mit einer sensationellen Aufholjagd auf der Schlussrunde hat der deutsche Golfstar Martin Kaymer doch noch die World Golf Championships in Schanghai gewonnen.

Die Nummer sechs der Weltrangliste aus Mettmann spielte am Abschlusstag sieben Birdies auf den letzten neun Löchern und sicherte sich den Sieg mit dem Platzrekord von 63 (Par 72) sowie insgesamt 268 Schlägen.

Lange hatte der Schwede Fredrik Jacobson das Tableau angeführt (Golf im TV auf SPORT1: GOLFTOTAL).

Auf dem Kurs des Sheshan International Golf Clubs hatte Kaymer drei Tage lang solide, aber keineswegs überragend gespielt (NEWS: Kaymer wahrt Siegchance).

Ein gutes Jahr für Kaymer

Plötzlich aber versenkte er die schwierigsten Putts, auf den letzten zwölf Löchern unglaubliche neun Birdies und hatte am Ende drei Schläge Vorsprung auf Jacobson.

"Es war bisher ein ordentliches Jahr, jetzt ist es doch noch ein gutes", sagte Kaymer.

Es war der insgesamt 17. Turniersieg für den 26-Jährigen als Profi, der zweite Erfolg n diesem Jahr nach dem Triumph in Abu Dhabi Ende Januar und sein erster Sieg auf einem Turnier der WGC-Serie. Er kassierte dafür ein Preisgeld von 842.217 Euro.

Ex-Caddie beschimpft Woods

Gesprächsthema Nummer eins war am Wochenende dennoch Steve Williams, der langjährige Caddie von Tiger Woods. Williams sorgte bei der alljährlichen Dinnerparty in Schanghai für einen Eklat.

Der Neuseeländer beleidigte den US-Superstar, mit dem er 13 Major-Turniere gewonnen hatte, als "schwarzes Arschloch".

Stunden später entschuldigte sich Williams, der von Woods im Juni entlassen worden war, auf seiner Homepage (BERICHT: Woods-Caddie nach Kündigung geschockt).

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