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Bernhard Langer ist seit 1976 als Golfprofi aktiv © getty

Mit einem Sieg auf Hawaii gelingt Bernhard Langer ein Traumstart in die Senior Tour 2009. Alex Cejka kämpft mit seiner Form.

La Quinta/Kaupulehu-Kona - Deutschlands Golf-Idol Bernhard Langer ist am 25. Hochzeitstag ein Traumstart in die neue Saison der Senior-Champions-Tour gelungen.

Rund 8000 km vom Heim in Florida und von Ehefrau Vikki entfernt sicherte sich der 51-Jährige die 315.000 US-Dollar Siegprämie der Hawaii-Championship in Kaupulehu-Kona.

Während Langer den fünften Triumph seit seinem Debüt auf der Senioren-Tour 2007 feierte, musste sich Alexander Cejka bei der 50. Bob Hope Classic im kalifornischen La Quinta mit dem 58. Platz zufriedengeben.

"Ich bin mit großen Erwartungen bei diesem Turnier angetreten. Das war ein guter Saisonstart. Wenn dir in den ersten drei oder vier Wochen einer Saison nicht viel gelingt, setzt sich das im Kopf fest - und das kann dann böse enden", sagte Langer.

Sieg mit einem Schlag Vorsprung

Den Grundstein zum 67. Sieg seiner Karriere legte er mit einem Birdie am 14. Loch der Par-72-Anlage des Hualalai Resorts. Mit dem sechsten Tagesbirdie hängte der Anhausener US-Verfolger Andy Bean letztlich um einen Schlag ab.

"Ich wusste, dass ich noch mindestens ein Birdie brauche. Das stimmte denn auch", sagte Langer, der mit insgesamt 198 (64+66+68) Schlägen vor Bean (199=67+66+66) an der teilweise sehr windigen Kona-Küste siegte.

Byrant vom Winde verweht

Ein Opfer des Staubnebels vom Kilauea-Vulkan der Nachbarinsel wurde Brad Byrant, der zuvor von Beginn an, am ersten Tag gemeinsam mit Langer, geführt hatte. Der US-Profi wurde nach einer vom Winde verwehten 75er-Runde mit 204 Schlägen nur Achter.

"Sowas schockt natürlich", sagte Langer. Der Schwabe hatte 2008 seine erste komplette Champions-Tour-Saison mit drei Turniersiegen und 2,03 Millionen Dollar Preisgeld als "Spieler des Jahres" beendet.

Cejka kommt nicht in Schwung

Langers langjähriger US-Tour-Gefährte Cejka kam derweil auch bei seinem zweiten Saisonstart nicht richtig in Schwung. Immerhin verbesserte sich der Münchner am Schlusstag des fünftägigen Turniers auf vier Anlagen noch um zehn Plätze auf den 58. Rang.

Für seine insgesamt 342 Schläge kassierte Cejka 11.373 der insgesamt 5,1 Millionen US-Dollar Preisgelder, nachdem er in der vergangenen Woche als 51. beim Hawaii-Turnier 12.879 Dollar erhalten hatte.

Der Siegerscheck in Höhe von 918.000 Dollar ging an US-Profi Pat Perez, der mit 327 Schlägen erstmals auf der US-Tour triumphierte.

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