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Beweist auch in der Senior-Klasse sein Können: Bernhard Langer
Bernhard Langer ist seit 1976 Profi-Golfer und konnte bisher 81 Tuniere gewinnen. © getty

Bernhard Langer stellt auf der dritten Runde in Augusta seine Topform unter Beweis. Martin Kaymer fällt am Schluss zurück.

Augusta - Der Altmeister auf Top-10-Kurs, sein "Kronprinz" weit abgeschlagen:

Die deutschen Golfer gehen beim 77. US Masters in Augusta/Georgia von gänzlich unterschiedlichen Ausgangspositionen auf die vierte und letzte Runde.

Während Routinier Bernhard Langer mit insgesamt 214 Schlägen auf einem hervorragenden neunten Platz liegt, belegt der 28 Jahre alte Rheinländer Martin Kaymer (221) abgeschlagen den 44. Rang. (701700DIASHOW: Die Bilder vom Masters in Augusta).

Vor der Schlussrunde teilen sich mit jeweils 209 Schlägen Brandt Snedeker (USA) sowie der zweimalige Major-Sieger Angel Cabrera aus Argentinien, der das US Masters vor vier Jahren gewonnen hatte, die Führung.

Aber auch der Weltranglistenerste Tiger Woods (USA) hat als Siebter mit vier Schlägen Rückstand noch Chancen auf seinen 15. Major-Titel.

Konstant lässig

Bei hervorragenden Wetterbedingungen spielte Langer, der das erste Major des Jahres bislang zweimal (1985 und 1993) gewonnen hatte, eine solide und äußerst souveräne Runde.

Ein Birdie auf Bahn drei, ein Bogey zwei Löcher später - mehr "Ausreißer" leistete sich der 55-Jährige nicht.

Unter anderem diese Ausgeglichenheit könnte Langer am Ende seine neunte Top-10-Platzierung in der "Kathedrale des Golf" bescheren. (DATENCENTER: Turniere und Ergebnisse).

Kaymer über Platzstandard

Denn die Scorecards der Konkurrenten, auch die von Kaymer, waren deutlich bunter.

Der frühere Weltranglistenerste benötigte mit seiner 74 zwar einen Versuch weniger als am Vortag, blieb auf dem malerischen Kurs an der berühmten Magnolia Lane aber erneut über dem Platzstandard.

Dabei startete Kaymer diesmal mit einem Birdie auf der zwei noch gut, unter anderem zwei Bogeys auf den Bahnen 16 und 17 verhinderten aber einen besseren Score.

Woods startet mit Birdie

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebte derweil Superstar Woods.

Nach seinen zwei Strafschlägen - der Kalifornier hatte am Freitag an der 15. Bahn den Ball an der falschen Stelle fallen lassen - startete Woods gleich mit einem Birdie.

Am Ende standen bei seiner 70er-Runde den drei Bogeys insgesamt fünf Birdies gegenüber.

Nachwuchs-Hoffnung abgeschlagen

Lehrgeld zahlte unterdessen erneut Guan Tianlang.

Der Chinese, mit 14 Jahren jüngster Starter der Masters-Historie, spielte eine 77er-Runde und belegte mit insgesamt 225 Schlägen den 59. Platz.

Einen rabenschwarzen Tag erlebte zudem der Weltranglistenzweite Rory McIlroy (Nordirland), der mit einer 79 auf den 44. Rang abrutschte.

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