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Der Australier Geoff Ogilvy gewann 2006 die US Open © getty

Der Australier setzt sich im Finale gegen den Briten Paul Casey durch und genießt seinen zweiten Erfolg in vier Jahren.

Marana - Mit einer eindrucksvollen Vorstellung im 36-Loch-Finale gegen den Engländer Paul Casey hat der Australier Geoff Ogilvy seinen dritten Titel bei einem Turnier der World-Golf-Championship-Serie gewonnen.

Der 31-Jährige setzte sich bei der Matchplay-WM in Marana im US-Bundesstaat Arizona mit 4 und 3 gegen Ryder-Cup-Spieler Casey durch und feierte bei der mit 8,5 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung seinen zweiten Erfolg nach 2006.

Lohn für Ogilvy war ein Siegerscheck über 1,4 Millionen Dollar, zudem rückte der US-Open-Gewinner von 2006 in der Weltrangliste vom achten auf den vierten Platz vor.

Gegner mit Szenenapplaus

"Ich genieße das Golfspielen im Moment sehr. Ich hatte zuletzt sechs Wochen Pause, habe kaum einmal einen Schläger angefasst. Ich war also nicht überspielt und übertrainiert. So konnte ich es genießen", sagte Geoff Ogilvy.

Sein Gegner erkannte die Übermacht des Australiers neidlos an und bedachte diesen sogar mit Szenenapplaus. "Er war heute außergewöhnlich und hat mich regelrecht ausgespielt", erklärte Paul Casey, der 2007 im Viertelfinale ebenfalls an Ogilvy gescheitert war.

Woods Mittelpunkt des Turniers

Marana stand vor Turnierbeginn vor allem wegen des Comebacks von Tiger Woods im Blickpunkt. Der US-Superstar schied nach seinem Auftaktsieg in der zweiten Runde gegen den Südafrikaner Tim Clark aus.

Das gleiche Schicksal ereilte Martin Kaymer aus Mettmann, der dem früheren US-Open-Sieger Jim Furyk (USA) unterlag.

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