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Tiger Woods ist seit 2004 mit dem schwedi- schen Ex-Model Elin Nordegren verheiratet © getty

Bei der World Golf Championship startet Tiger Woods mäßig und hadert. Kaymer ist abgeschlagen, Cejka in Rio Grande vorn dabei.

Miami - Tiger Woods hat auf seinem Weg zurück zu alter Stärke noch ein gutes Stück vor sich.

Der Weltranglistenerste erwischte bei der World Golf Championship in Miami mit einer 71er-Runde einen mäßigen Start und lag auf Platz 40 bereits sechs Schläge hinter einem Führungsquartett zurück.

Der 33 Jahre alte Kalifornier haderte vor allem mit seinen Putts. "Ich hatte viele, die gut aussahen, aber dann doch nicht fielen. Dabei habe ich auf der Runde gar nicht schlecht gespielt. Ich muss einen Tick genauer spielen", sagte Woods.

Acht Monate Pause nach OP

Für den Topverdiener des Weltsports ist Miami das zweite Turnier nach seinem Comeback.

Zuvor hatte er nach einer Operation am linken Knie acht Monate pausiert und war in der Zwischenzeit zum zweiten Mal Vater geworden.

Ende Februar schied er bei seiner Rückkehr bei der World Golf Championship im Matchplay in Marana/Arizona in der zweiten Runde aus.

Drei Chips ins Loch

Wie man das Putten vermeiden kann, demonstrierte Woods' Landsmann Phil Mickelson. Der dreimalige Major-Gewinner chippte dreimal direkt ins Loch, auch an den beiden Schlusslöchern.

Damit setzte er sich noch gemeinsam mit dem Inder Jeev Milkha Singh, dem Südafrikaner Retieg Goosen und Prayad Marksaeng aus Thailand mit 65 Schlägen an die Spitze des 80er-Feldes.

"Ich bin in das Turnier mit dem Gefühl gegangen, so gut wie nie spielen zu können", sagte der Linkshänder.

Cejka in Rio Grande auf Platz acht

Davon war die deutsche Hoffnung Martin Kaymer auf den ersten 18 Löchern weit entfernt. Der 24-Jährige aus Mettmann kam mit einer 73 ins Klubhaus und belegte damit nur den 60. Platz.

Besser in Form war Alex Cejka. Der Wahl-Münchner, der in der Vorwoche in Newport Beach erst auf der Schlussrunde zurückfiel (Cejka verpasst Top-Ten), spielte beim parallel stattfindenden US-Turnier in Rio Grande/Puerto Rico eine 68 und rangierte damit auf dem geteilten achten Platz. Vorne lagen der Australier Derek Lamely und US-Profi Jason Day (beide 66).

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