Eine Woche nach der öffentlichen Entschuldigung von Tiger Woods hat ein weiterer Sponsor die Zusammenarbeit mit dem Golf-Superstar beendet.

Sportgetränke-Hersteller Gatorade gab am Freitag das Ende des Deals mit dem einstigen Publikumsliebling bekannt. "Wir sehen keinen Platz mehr für ihn in unseren Marketing-Bemühungen", begründete eine Sprecherin den Schritt des Unternehmens, das zur Pepsi-Gruppe gehört.

Mit Woods' Stiftung arbeitet Gatorade allerdings weiter zusammen.

Nach einem Bericht der "Bild" hatte der Gatorade-Deal angeblich ein Volumen von 100 Millionen Dollar. Zwei Drittel des Betrages habe Woods allerdings bereits kassiert.

Woods hatte sich im Dezember nach Bekanntwerden mehrerer Affären und der daraus entstandenen Ehekrise für unbefristete Zeit aus dem Golfsport zurückgezogen. Vergangene Woche nahm der Weltranglisten-Erste zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zu den pikanten Enthüllungen aus seinem Privatleben Stellung.

Woods, der laut "Forbes" im vergangenen Jahr zum ersten Milliardär des Sports geworden war, hat damit durch den Sex-Skandal bereits seinen vierten Sponsor verloren.

Der US-Autokonzern General Motors stellt dem 34-Jährigen keine Gratis-Fahrzeuge mehr zur Verfügung. Auch der Telefonriese AT und der Technologie-Konzern Accenture haben ihr Engagement beendet.

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