Der Großraum München mit der Stadt Neuburg an der Donau darf sich bei seiner Bewerbung um den Ryder Cup 2018 anscheinend berechtigte Hoffnungen auf den Zuschlag für das größte Golf-Event der Welt machen.

"Es war sehr wichtig für uns zu sehen, wie breit hier die Unterstützung durch die Politik ist", sagte Richard Hills, Chef der Ryder Cup Europe LLP, bei der Übergabe des "Bid Book", der offiziellen Bewerbungsunterlagen, am Dienstagabend in München.

Die Bewerbung kostet 18 Millionen Euro, von denen der Freistaat Bayern neun Millionen beisteuert. "Die Bewerbung ist eine Aufgabe von nationalem Rang. Wir haben deshalb bereits Gespräche mit den entsprechenden Bundesministerien geführt und erwarten, dass sich auch der Bund beteiligt", sagte der bayerische Staatsminister Siegfried Schneider bei der Übergabe in der Staatskanzlei in München.

Schneider will mit dem Ryder Cup "an das Sommermärchen der WM 2006 anknüpfen und zeigen, dass Bayern ein weltoffenes Land ist".

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