Nach einem verschlafenen Auftakt ist Alex Cejka bei seinem Heimspiel aufgewacht und zum deutschen Hoffnungsträger aufgestiegen:

Der 39-jährige Lokalmatador, der zum 18. Mal bei der BMW International Open in München-Eichenried antritt, katapultierte sich am Freitag mit einer 67er-Runde um 46 Plätze nach oben auf den 22. Rang und hat bei Halbzeit mit 138 Schlägen die Spitze wieder im Visier.

Cejkas Rückstand auf Spitzenreiter Bradley Dredge betrug sieben Schläge. Mit 131 Schlägen führte der Waliser vor den Spaniern Pablo Larrazabal (132) und Ignacio Garrido (133).

Wohl kaum noch eine Siegchance haben Altmeister Bernhard Langer (Anhausen) sowie der 2008-Gewinner Martin Kaymer (Mettmann) mit jeweils 139 Schlägen auf Platz 33. Der Weltranglistenelfte Kaymer kämpfte sich dabei vor einem großen Teil der 14.300 Zuschauer nach verhaltenem Start zurück und schaffte im Gegensatz zu 2009 den Cut, der bei 141 Schlägen lag.

"Ich habe die Nacht gut geschlafen und mich deutlich wohler als gestern gefühlt. Die Top 5 sind noch drin. Wenn ich wie vor zwei Jahren eine 63 schaffe, kann ich noch weit nach oben kommen", sagte der 25-Jährige.

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