"Langschläfer" Jim Furyk hat bei Halbzeit der US-Tour-Championship in der Olympiastadt Atlanta die Führung übernommen.

Chancen auf den größten Jackpot im Golfsport hat der US-Profi allerdings wegen des Fluchs der Technik nicht mehr:

Der ehemalige US-Open-Sieger hatte beim ersten Play-off-Turnier der mit 35 Millionen Dollar dotierten Turnierserie Ende August in Paramus/New Jersey seinen Start beim ProAm am Tag zuvor verpasst.

Sein Handy-Wecker hatte wegen eines leeren Akkus seinen Dienst versagt.

Damit war Furyk nicht für das Turnier zugelassen und büßte damit möglicherweise entscheidende Punkte für die Gesamtwertung ein.

Mit einer 65er-Runde auf dem Par-70-Kurs im East Lake Golf Club von Atlanta schob sich Jim Furyk an die Spitze.

Die musste er sich aber mit dem ebenfalls für den Ryder Cup Anfang Oktober in Newport/Wales qualifizierten Engländer Luke Donald (beide 132 Schläge) teilen. Einen Schlag dahinter folgte der Australier Geoff Ogilvy.

Erstrunden-Spitzenreiter Paul Casey (England), der mit einem Sieg in Atlanta neben den dafür ausgelobten 1,3 Millionen Dollar auch den 10-Millionen-Dollar-Bonus für den Gesamtsieg der Serie kassieren würde, fiel mit einer 71 und insgesamt 136 Schlägen auf den fünften Rang zurück.

Wie der Weltranglistenerste Tiger Woods (USA), der sich nicht für das Finale qualifiziert hatte, fehlte in Atlanta auch der deutsche Major-Gewinner Martin Kaymer (Mettmann).

Der 25 Jahre alte Gewinner der US-PGA-Championship spielt überwiegend auf der Europa-Tour.

Woods und Kaymer werden aber wie die beiden Spitzenreiter Furyk und Donald in der kommenden Woche beim Kontinentalvergleich um den Ryder Cup an den Abschlag gehen.

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