Das europäische Team um den deutschen Debütanten und Major-Gewinner Martin Kaymer hat am ersten Tag des verregneten 38. Ryder Cups im walisischen Newport keinen guten Start erwischt.

Nachdem die ersten vier Vierer (Fourballs) am Freitagmorgen wegen starker Niederschläge für mehr als sieben Stunden unterbrochen waren, lag die Mannschaft von Kapitän Colin Montgomerie am Abend bei Abbruch wegen Dunkelheit in der Zwischenwertung mit 1,5:2,5 Punkten zurück. Allerdings konnte noch keine Partie beendet werden.

Der 25-Jährige Kaymer lag mit seinem erfahrenen englischen Partner Lee Westwood gegen den Weltranglistenzweiten Phil Mickelson und US-Debütant Dustin Johnson 1 auf vorn, sie hatten in der Matchplay-Konkurrenz also einen Lochgewinn Vorsprung.

Dies war die einzige europäische Führung zu diesem Zeitpunkt. Remis stand es zwischen den Engländer Ian Poulter/Ross Fisher gegen Tiger Woods/Steve Stricker.

Nach Beendigung der Partien stehen am Samstag zunächst sechs Foursomes sowie anschließend noch vier Fourballs und zwei Foursomes auf dem Programm. Damit würden erstmals alle zwölf Spieler beider Teams am zweiten Tag zweimal in Vierern zum Einsatz kommen. Die Einzel sollen wie geplant am Sonntag stattfinden.

Allerdings sind für diesen Tag erneut starke Regenfälle vorhergesagt. Dies könnte zu einer in der 83-jährigen Geschichte des Ryder Cups einmaligen Situation führen. Erstmals könnten dann Spiele an einem Montag stattfinden.

Sollte dies eintreffen und auch dann noch nicht alle Partien beendet werden können, würde die Mannschaft am Ende gewinnen, die bei Spielschluss führt. Titelverteidiger USA benötigt 14 Punkte zum Sieg, Europa braucht 14,5 Zähler.

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