Mit einem Solidaritäts-Zuschlag sollen alle deutschen Golfspieler der deutschen Bewerbung um den Ryder Cup 2018 neuen Schwung verleihen.

Mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme soll das fehlende Geld für die Ausfallbürgschaft in Höhe von 18 Millionen Euro aufgetrieben werden.

"Auf dem ordentlichen Verbandstag am 20. November in Frankfurt soll ein entsprechender Antrag vorgestellt und zur Abstimmung gebracht werden", sagte eine Sprecherin des Deutschen Golf Verbandes (DGV) und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Jeder Golfspieler und jede Golfspielerin kann 2012 und 2013 mit der freiwilligen Zahlung eines individuell gewählten Betrages zu einer erfolgreichen Austragung des Ryder Cup beitragen", zitiert die "FAZ" eine vom DGV verschickte "aktuelle Informationen zur deutschen Bewerbung".

Demnach könne ein Beitrag von 20 Euro pro Jahr für die individuelle Unterstützung als Richtwert dienen, heißt es weiter.

Dies scheint allerdings ein reichlich optimistisches Unterfangen. 600.000 deutsche Golfer sind zwar im DGV, mit 70 Prozent der größte Gesellschafter der RC Deutschland GmbH, organisiert. Nur 26.000 davon haben sich aber bei der Bewerbergesellschaft RC Deutschland GmbH als Unterstützer registrieren lassen.

Diese 26.000 müssten theoretisch knapp 175 Euro pro Jahr spenden, um die Hälfte der Ausfallbürgschaft zu finanzieren.

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