Erneuter Zahltag für Deutschlands neuen Golfstar Martin Kaymer nach zwei Tagen Spiel und Spaß.

Der Weltranglistenvierte aus Mettmann belegte beim 28. Grand Slam of Golf auf den Bermuda-Inseln den dritten Platz und kassierte nach zwei Runden auf dem Par-71-Platz in Southampton 225.000 Dollar.

Dies macht umgerechnet 1107 Euro für jeden seiner 145 Schläge, mit denen er bei seiner Premiere gleichauf mit Graeme McDowell lag.

Der Nordire, der Anfang Oktober in Newport/Wales mit Kaymer im siegreichen europäischen Ryder-Cup-Team stand, war neben seinem deutschen Rivalen der einzige Major-Gewinner im vierköpfigen Feld.

Teilnahmeberechtigt waren die Gewinner der vier großen Turniere des Jahres.

Für den verletzten British-Open-Sieger Louis Oosthuizen war US-Profi David Toms nachgerückt, für US-Masters-Champion Phil Mickelson (USA) der Südafrikaner Ernie Els.

Der dreimalige Major-Gewinner bedankte sich für die Ersatzrolle mit seinem Sieg mit 137 Schlägen vor David Toms, der einen Schlag mehr benötigte. Els strich damit die Siegprämie von 600.000 Dollar ein.

Martin Kaymer hatte mit einer mäßigen 74er Runde und dem letzten Platz begonnen. Ziel war es am Mittwoch, zumindest nicht Letzter zu werden. Dies glückte mit einer 71 zwar nicht ganz, allerdings teilte er dieses "Leid" mit Ryder-Cup-Held Graeme McDowell.

Der kleine Brite hatte in Newport das entscheidende letzte Einzel gegen Hunter Mahan (USA) gewonnen und damit Europa den 14,5:13,5-Triumph gegen die Amerikaner gesichert.

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