Einen Tag nach dem Abbruch wegen eines heftigen Sturms hat Martin Kaymer bei den Singapur Open zur Aufholjagd geblasen.

Der 25-Jährige blieb am Freitag auf dem Tanjong-Kurs mit einer 68er Runde drei Schläge unter Par und verbesserte sich mit insgesamt 136 Schlägen um 30 Plätze auf den 15. Rang.

Der Turniersieg dürfte für den Major-Gewinner wohl außer Reichweite liegen, allerdings hat Kaymer seinen Rivalen im Kampf um Platz eins im Race to Dubai weiter im Visier: US-Open-Champion Graeme McDowell aus Nordirland spielte ebenfalls eine 68 und belegte mit 133 Schlägen den dritten Platz.

Spitzenreiter war mit 130 Schlägen der Australier Adam Scott vor dem Engländer Ian Poulter, der nach einer bogeyfreien 63er Runde nur noch zwei Schläge Rückstand hat. Scott lief auf den ersten neun Löchern regelrecht heiß und ging mit sieben unter Par auf die zweite Rundenhälfte.

Die Ryder-Cup-Gewinner Kaymer und McDowell liefern sich einen intensiven Kampf um Platz eins im Race to Dubai, der ehemaligen europäischen Geldrangliste. Kaymer führte vor Singapur mit mehr als 500.000 Euro Jahresverdienst Vorsprung vor dem Briten. Allerdings kassiert der Sieger in Sentosa einen Scheck über 713.165 Euro.

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