Deutschlands neuem Golfstar Martin Kaymer ist die europäische Krone kaum noch zu nehmen.

Der im Race to Dubai führende US-PGA-Champion spielte am zweiten Tag der Dubai World Championship eine 70er Runde und baute als Vierter bei Halbzeit den Vorsprung gegenüber seinem Rivalen Graeme McDowell weiter aus.

Der Nordire fiel auf dem Par-72-Kurs am Freitag mit einer 73 weiter zurück und hat auf Position 42 bereits acht Schläge Rückstand auf Martin Kaymer.

Um überhaupt noch eine Chance zu haben, seinen deutschen Rivalen in der Abschlusswertung der europäischen Geldrangliste zu überholen, müsste Graeme McDowell mindestens geteilter Dritter werden. Dies scheint angesichts eines Rückstandes von zehn Schlägen aber nur noch schwer machbar.

Gleichzeitig dürfte Martin Kaymer maximal nur auf Rang 52 landen.

Kaymer wäre 26 Jahre nach dem zweiten Triumph des Anhauseners Bernhard Langer der erste Deutsche, der am Saisonende Europas Nummer eins ist.

"Das ist mein großes Ziel", hatte der 25-Jährige vor dem ersten Abschlag auf dem Earth Course in Dubai gesagt.

Die Führung im Feld der besten 60 Spieler des Jahres auf der Europa-Tour eroberten am Freitag mit jeweils 135 Schlägen die Engländer Ian Poulter und Ross Fisher, der mit einer 64 zugleich den Platzrekord seines Landsmannes Lee Westwood aus dem Vorjahr einstellte.

Der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Westwood folgte mit 136 Schlägen auf Platz drei und hat damit gute Karten, seinen Thron gegen Martin Kaymer erfolgreich zu verteidigen. Kaymer würde nur als Turniersieger die neue Nummer eins, wenn gleichzeitig Lee Westwood maximal Dritter würde.

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