26 Jahre nach Bernhard Langer ist Martin Kaymer als zweiter deutscher Profigolfer überhaupt Europas Nummer eins.

Der 25-Jährige aus Mettmann verteidigte bei der Dubai World Championship trotz eines für ihn enttäuschenden 13. Platzes mit 282 Schlägen seine Führung in der Abschlusswertung des so genannten "Race to Dubai" erfolgreich.

Langer war bislang der einzige Deutsche an der Spitze der Jahres-Endwertung der europäischen Geldrangliste. Der zweimalige US-Masterssieger aus Anhausen hatte 1981 und 1984 triumphiert.

Kaymers schärfster Rivale, der Nordire Graeme McDowell, landete in der Wüste gleichauf mit dem Deutschen und konnte damit keinen Boden mehr gutmachen.

Mit einem Jahresverdienst von 3.077.681 Euro lag der US-Open-Gewinner deutlich hinter Kaymer (3.368.592). Der Rheinländer kassierte zusätzlich zu seiner Prämie von 84.662 Euro für Platz 13 noch 1,1 Millionen Euro aus dem Bonus-Pool für seinen Sieg in der europäischen Geldrangliste.

Der Sieg in Dubai und damit die Prämie 910.348 Euro gingen an den Schweden Robert Karlsson. Der 41-Jährige setzte sich am Schlusstag im Stechen am 2. Extra-Loch gegen den Engländer Ian Poulter durch. Beide hatten nach vier Runden 274 Schläge auf dem Konto. Für Karlsson war es der elfte Erfolg auf der Europa-Tour.

Dritter gemeinsam mit dem Spanier Alvaro Quiros war mit einem Schlag Rückstand der Engländer Lee Westwood, der damit auch souverän seine Führung in der Weltrangliste erfolgreich verteidigte.

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