Der schottische Golfprofi Martin Laird hat sich den Sieg beim US-Turnier in Orlando nicht mehr nehmen lassen und den ersten Millionen-Scheck seiner Karriere kassiert (1,08 Millionen Dollar).

Der 28-Jährige aus Glasgow feierte trotz einer 75 am Schlusstag mit 280 Schlägen seinen zweiten Toursieg nach 2009 und verwies den US-Profi Steve Marino um einen Schlag auf Rang zwei.

Elf Tage vor dem Auftakt des US Masters in Augusta präsentierten sich dagegen die Stars Tiger Woods und Phil Mickelson noch nicht in meisterlicher Form. Die beiden Amerikaner landeten mit sieben Schlägen Rückstand auf Martin Laird auf dem 24. Platz.

Der Münchner Alex Cejka war vorzeitig gescheitert. Der 40-Jährige verpasste den Cut um drei Schläge und flog bereits am Samstag zum nächsten Turnier ab Donnerstag in Houston. Dort wird der Weltranglistenerste Martin Kaymer (Mettmann) wie auch in Orlando nicht am Start sein.

Martin Laird war nach seinem Siegputt mit dem Kräften am Ende. "Das war die Hölle heute, ein unglaublicher Kampf. Aber um so schöner ist es, wenn man am Ende die Trophäe in den Händen hält", sagte der Brite.

Laird hatte zunächst eine Drei-Schläge-Führung aus der Hand gegeben und plötzlich sogar drei Schläge zurückgelegen. Nach zwei Birdies lag er an der 17 dann wieder zwei vor, als Marino mit einem Doppel-Bogey zwei Schläge einbüßte.

"Du kannst es dir nicht leisten, auf der Schlussrunde Schläge zu verschenken. Unglücklicherweise habe ich das an der 17 getan. Das hat mir richtig weh getan", sagte Marino, der den Engländer Justin Rose und den Australier Marc Leishman um jeweils einen Schlag auf Rang drei verwies.

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