Der Engländer Luke Donald hat in Hilton Head Island seinen vierten Sieg auf der US-Tour und damit auch den Sprung auf den Golf-Thron verpasst. Der 33-Jährige war als Spitzenreiter auf die Schlussrunde gegangen, lag am Ende mit 272 Schlägen aber schlaggleich mit Brandt Snedeker.

Im Stechen über drei Extra-Löcher setzte sich der US-Profi durch. Für Brandt Snedeker war es der zweite Erfolg in den USA nach seinem Premierensieg 2007.

Luke Donald hätte mit einem Turniersieg Martin Kaymer (Mettmann) als Nummer ein s ablösen können. Nach Platz zwei jedoch belegt der Ryder-Cup-Gewinner weiter den dritten Rang hinter der neuen Nummer eins Lee Westwood (England), der am Sonntag das Indonesian Masters gewann, und Kaymer.

"Ich hätte mich heute groß belohnen können. Aber ich werde es weiter versuchen und das Positive aus dieser Woche mitnehmen", sagte der Brite, der sich mit einer Prämie von 615.600 Dollar trösten durfte. Snedeker kassierte mit 1, 026 Millionen Dollar seine bislang größten Scheck.

Vergleichsweise bescheiden war die Entlohnung für den einzigen deutschen Teilnehmer an der mit 5,7 Millionen Dollar dotierten Konkurrenz. Alex Cejka (München) belegte nach einer abschließenden 70er Runde mit 282 Schlägen Platz 46 und erhielt dafür 15.504 Dollar.

Für den 40-Jährigen war es der erste Start seit seinem 35. Platz beim US Masters, wo er im Gegensatz zum Martin Kaymer den Cut geschafft hatte. Cejka spielt am Donnerstag auch beim Turnier in New Orleans.

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