Florian Fritsch ist am dritten Tag des Europa-Tour-Turniers in Barcelona, der ganz im Zeichen des Todes von Seve Ballesteros stand, weit zurückgefallen.

Nach zwei starken 71er Runden benötigte der Münchner am Samstag 76 Schläge und wird vor dem Schlusstag mit insgesamt 218 Schlägen 18 Ränge schlechter auf dem 38. Platz geführt.

In Führung liegt weiter der Südafrikaner Thomas Aiken (208) vor vier Spielern, die jeweils einen Schlag mehr vorweisen.

Marcel Siem hatte den Cut um drei Schläge verfehlt.

Wegen des Todes des spanischen Golf-Idols Ballesteros am frühen Samstagmorgen spielten alle Spieler mit Trauerflor, die Fahnen am Platz in El Prat vor den Toren Barcelonas wehten auf Halbmast.

Zudem hielten alle Beteiligten nachmittags für eine Schweigeminute inne, es folgte ein lange anhaltender Applaus für den zweimaligen US-Masters-Sieger, der an den Folgen eines Hirntumors im Alter von 54 Jahren gestorben war.

Ballesteros' Landsmann Jose Maria Olazabal weinte auf seiner Runde mehrmals hemmungslos, zahlreiche weitere Spieler kämpften mit den Tränen.

"Das war die schwerste Runde meines Lebens", sagte Olazabal, der eine 75 spielte. Pablo Larrazabal, einer der Zweitplatzierten, war ganz in schwarz gekleidet auf die dritte Runde gegangen. Ballesteros hatte das Turnier in Barcelona letztmals 1995 gewonnen.

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