Der viermalige Major-Sieger Phil Mickelson (USA) denkt voller Wehmut an die gemeinsamen Erlebnisse mit dem verstorbenen Golf-Idol Severiano Ballesteros (Spanien) zurück. "Ich habe die Zeit mit ihm genossen, weil ich dabei seine Kunstfertigkeit gesehen habe", sagte Mickelson. Ballesteros habe gezeigt, dass Golf nicht roboterhaft sein müsse. Die Kreativität des Spaniers habe einen großen Einfluss auf Mickelsons Spiel gehabt.

Auch der 14-malige Majorsieger Tiger Woods war von der spielerischen Klasse Ballesteros fasziniert: "Klar hat er nicht jeden Schlag ordentlich hinbekommen, aber wenn, war er nahezu unschlagbar."

Ballesteros wird am Mittwoch im spanischen Pedrana beigesetzt. Die ehemaligen Ryder-Cup-Kapitäne Colin Montgomerie, Bernard Gallacher, Sam Torrance, Nick Faldo und Ian Woosnam haben ihr Kommen zugesagt.

Auch Jose Maria Olazabal (Spanien), der Kapitän des europäischen Ryder-Cup-Teams 2012, sowie der Weltranglistenerste Lee Westwood (England) und der spanische Kronprinz Felipe erweisen Ballesteros die letzte Ehre.

Ballesteros war am frühen Samstagmorgen in seinem Haus in der Nähe von Santander gestorben. Der 54-Jährige erlag den Folgen einer Gehirntumor-Erkrankung, die Ende 2008 nach seinem Zusammenbruch auf dem Madrider Flughafen diagnostiziert worden war. Am Tag der Beerdigung legen alle spanischen Golfklubs eine Schweigeminute ein.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel