Im Kampf um den Golf-Thron spielt Martin Kaymer derzeit nur die dritte Geige.

Der Weltranglistendritte aus Mettmann belegte vor der Schlussrunde der PGA-Championship in englischen Wentworth gemeinsam mit dem Ratinger Marcel Siem nur den 41. Platz und hatte damit keine Chance mehr, wieder ins Rennen um Platz eins im Ranking einzugreifen.

Kaymer spielte am dritten Tag mit seinem Bruder Philip als Caddie an seiner Seite eine 72 und war mit seinen insgesamt 217 Schlägen alles andere als zufrieden.

"Ich habe heute zwei Schritte nach vorne gemacht und dann gleich wieder drei Schritte zurück", sagte der Rheinländer auf "golf.de".

Um den "Platz an der Sonne" stritten sich in Wentworth auf den letzten 18 Löchern die Engländer Lee Westwood und Luke Donald. Dabei hatte Donald die besseren Karten.

Der 33-Jährige führte das Feld vor dem Schlusstag mit 208 Schlägen gemeinsam mit dem italienischen Jungstar Matteo Manassero an. Mit zwei Schlägen Rückstand folgte Branchenführer Westwood gleichauf mit Fabrizio Zanotti (Paraguay) auf Rang drei.

Sollte Donald am Ende vor Westwood liegen, würde er erstmals den Golf-Thron besteigen.

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