Deutschlands Golfstar Martin Kaymer blickt voller Zuversicht und Tatendrang den US Open in Bethesda/Maryland (16. bis 19. Juni) entgegen. "Ich habe viel geschlafen, bin ausgeruht und habe den Akku aufgeladen. Ich fühle mich gut in Form", sagte der 26-Jährige der "Sport Bild".

Der Profi aus Mettmann konnte zuletzt nicht immer an seine hervorragenden Leistungen vom Jahresbeginn anknüpfen und verlor seine Spitzenposition in der Weltrangliste. Von einer sportlichen Krise will Kaymer aber nichts wissen: "Im Golf ist es anders als beispielsweise im Tennis. Dort gibt es nur eine Handvoll Spieler, die die wichtigen Turniere gewinnen können. Im Golf sind es jedoch mindestens 40 Spieler, die dieses Potenzial haben."

Dass internationaler Erfolg schnell die Türen zu anderen Sportstars öffnet, hat der Weltranglistendritte in der Vergangenheit mit Freude zur Kenntnis genommen: "Dirk Nowitzki hat mir über Twitter zu meinem Sprung auf Platz eins gratuliert. Das fand ich großartig. In Wimbledon werde ich Roger Federer treffen. Es ist lehrreich, wenn man sieht, wie andere Sportler mit Druck umgehen."

Das Scheitern der deutschen Bewerbung für die Austragung des Ryder-Cups 2018 hat Kaymer verkraftet. "Man muss anerkennen, dass Frankreich eine sehr gute Bewerbung hatte. Trotzdem sollte man weiterhin darum kämpfen, mal den Ryder-Cup austragen zu dürfen. Denn Golf hat in Deutschland noch ein Riesenpotenzial."

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