Der Weltranglistendritte Martin Kaymer und nach einem glänzenden zweiten Tag überraschend auch Debütant Marcel Siem haben bei den 111. US Open der Golfprofis in Bethesda/Maryland sicher den Cut geschafft.

Kaymer verbesserte sich auf dem schweren Par-71-Platz im Congressional Country Club mit einer 70 am Freitag auf den 33. Platz. Mit 144 Schlägen lag der 26-Jährige einen Schlag vor dem vier Jahre älteren Siem, der mit einer 66 gleichauf mit Spitzenreiter Rory McIlroy (Nordirland) die beste Tagesrunde spielte.

Nicht für die beiden Schlussrunden konnte sich dagegen mit 149 Schlägen Alex Cejka (München) qualifizieren.

An der Spitze spielte Rory McIlroy in einer anderen Liga. Der 22-Jährige egalisierte mit 131 Schlägen nach Runden von 65 und 66 Schlägen den Rekord nach zwei Runden von Tiger Woods (USA).

Der 14-malige Major-Gewinner, der wegen Problemen im linken Knie und an der Achillessehne nicht am Start ist, hatte bei seinem Triumph 2000 in Pebble Beach nach zwei Runden ebenfalls elf Schläge unter Par gelegen.

Ryder-Cup-Gewinner McIlroy hat vor der dritten Runde sechs Schläge Vorsprung vor dem ehemaligen US-PGA-Champion Yang Young-Eun aus Südkorea. Auf dem dritten Platz folgten mit jeweils 140 Schlägen der Spanier Sergio Garcia sowie das US-Quartett Robert Garrigus, Zach Johnson, Brandt Snedeker und Matt Kuchar.

Titelverteidiger Graeme McDowell (Nordirland) rutschte mit 144 Schlägen vom 10. auf den 33. Platz ab. Um zwei Schläge am Cut (146 Schläge) scheiterte unter anderem der Südafrikaner Ernie Els, der 1997 die letzte US Open in Bethesda gewonnen hatte.

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