Der Weltranglistendritte Martin Kaymer hat am dritten Tag der 111. US Open in Bethesda/Maryland seine Chancen auf eine Spitzenposition verspielt.

Der Golfprofi aus Mettmann verbuchte auf dem schweren Par-71-Platz eine 72 und lag mit 216 Schlägen (74+70+72) zunächst auf dem geteilten 40. Platz.

Zwei Schläge mehr benötigte Marcel Siem (219/79+66+74), der auf den 55. Rang zurückfiel. Ein Großteil der Starter war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch auf dem Grün.

Kaymer erlebte eine wahre Berg- und Talfahrt. Der 26-Jährige startete zwar mit einem Birdie, doch dann gelang ihm fast nichts mehr. Fünf Bogeys an den folgenden zehn Löchern warfen Kaymer weit zurück, ehe ihm ein furioser Schlussspurt gelang. Birdies an der 14 und 18 sowie ein Eagle an der 16 sorgten immerhin für ein versöhnliches Ende.

Siem leistete sich sogar fünf Bogeys in Folge und konnte somit seine furiose zweite Runde nicht wiederholen. Der Ratinger hatte am Vortag mit einer 66 überraschend noch den Cut geschafft. An der Spitze zog der Nordire Rory McIlroy weiter einsam seine Kreise. Der 22-Jährige lag nach fünf absolvierten Löchern bereits acht Schläge vor dem Schweden Fredrik Jacobson und dem ehemaligen US-PGA-Champion Yang Young-Eun aus Südkorea.

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