Die imponierende Aufholjagd von Martin Kaymer war nicht vom Erfolg gekrönt.

Der Weltranglistenvierte belegte bei der mit drei Millionen Euro dotierten Open de France in Paris nach einer 73 am Schlusstag mit insgesamt 280 Schlägen den vierten Platz.

Es war sein bestes Resultat seit seiner Schwungumstellung, wodurch er in den letzten Wochen ins Straucheln geraten war.

Kaymer, Turniersieger von 2009, hatte sich nach einem mäßigen Auftakt auf dem Ryder-Cup-Platz von 2018 vor der vierten Runde auf Rang vier vorgearbeitet.

Diese Platzierung verteidigte der 26-Jährige trotz eines frühen Doppel-Bogeys an der 2 und einem Bogey an der 6 noch erfolgreich. Kaymer erhielt für sein Topresultat einen Scheck über 150.000 Euro.

Seinen sechsten Sieg auf der Europa-Tour errang der Franzose Thomas Levet, der mit seinem Heimsieg beste Werbung für den Kontinentalvergleich zwischen Europa und den USA in sieben Jahren machte.

Der 42-Jährige, der 500.000 Euro Preisgeld kassierte, hatte mit 277 Schlägen jeweils einen Schlag Vorsprung vor dem Engländer Mark Foster und dem Norweger Torbjörn Olesen und meinte: "Das ist ein Traum."

Abschlagen im breiten Mittelfeld landeten die drei anderen deutschen Starter in Paris. Der Münchner Alex Cejka, normalerweise auf der US-Tour aktiv, belegte mit 291 Schlägen den 47. Platz, der Ratinger Marcel Siem landete mit 292 Schlägen auf dem 52.

Rang und der Münchner Florian Fritsch schloss das Turnier mit 300 Schlägen auf Position 64. ab.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel